Die Hybrid-Offensive beginnt den Angaben zufolge im Oktober mit einem Smart mit "Micro Hybrid Drive". Hinter diesem Kürzel verbirgt sich eine Start-Stopp-Automatik, mit der der Verbrauch des 71 PS starken Motors von 4,7 auf 4,3 Liter sinkt. Der CO2-Ausstoß geht auf 103 g/km zurück. Im kommenden Jahr soll es die Technik auch für den Smart CDI geben, der dann nur noch 3,0 Liter verbrauchen und mit 80 g/km zum "CO2-Weltmeister" werden soll.
M-Klasse als Voll-Hybrid
Als erster Voll-Hybrid-Mercedes kommt den Unternehmenskreisen zufolge 2009 der ML 450 Hybrid. Als "sparsamstes SUV seiner Klasse" verbraucht der Geländewagen mit seinem 265 PS starken Benziner und zwei zusammen 56 PS starken Elektromotoren 7,7 Liter Benzin auf 100 Kilometer. Der CO2-Ausstoß liegt bei 185 g/km. Parallel dazu soll zunächst für den US-Markt ein S 400 Hybrid folgen. Die Limousine hat denselben V6-Benziner, bekommt aber nur einen E-Motor mit 20 PS. Der senkt den Verbrauch auf 7,9 Liter und den CO2-Ausstoß auf 190 g/km.
Noch sparsamer sind angeblich die ebenfalls für die IAA angekündigten S 300 Bluetec-Hybrid und S 400 Bluetec-Hybrid, bei denen Mercedes den Elektroantrieb ab 2010 beziehungsweise ab 2011 erstmals mit einem Diesel kombiniert. Zudem werden die Stickoxid-Emissionen mit einem neuen Abgasreinigungssystem minimiert. Der S 300 soll 5,4 Liter und der S 400 mit 5,8 Liter Diesel verbrauchen. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 142 und 154 g/km.
Rein elektrisches Fahren möglich
Für Sommer 2010 folgt dann den Informationen zufolge der erste Hybrid-Antrieb in der E-Klasse. Dort setzten die Schwaben ebenfalls auf den 204 PS starken Bluetec-Diesel, dessen Verbrauch mit Hilfe des Elektroaggregates auf 5,1 Liter sinkt. Der CO2-Ausstoß liegt bei 133 g/km. 2011 folgt dieser Antrieb auch in der C-Klasse. Dort sinkt der Verbrauch auf 4,7 Liter, und der CO2-Ausstoß geht auf 125 g/km zurück.
Bei dem Hybridmodul für die Limousinen handele es sich um einen scheibenförmigen Elektromotor, der auch als Anlasser und Lichtmaschine dient, hieß es. Er sorge auch für einen "Boost-Effekt", weil er das Verbrennungsaggregat beim Beschleunigen unterstützt. Zudem erlaube das Hybridmodul auf Kurzstrecken rein elektrisches Fahren und eine Start-Stopp-Automatik für den Verbrennungsmotor.






