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IG Metall in Kampflaune

Die IG Metall will die radikalen Kürzungspläne des neuen Mercedes-Chefs Dieter Zetsche nicht kampflos hinnehmen. Die größte deutsche Industriegewerkschaft bezeichnete den geplanten Abbau von 8.500 Arbeitsplätzen am Donnerstag (29.9.) als "Tiefschlag", der "nicht per se" zu akzeptieren sei.

29.09.2005

"Davon war nie die Rede", sagte der Zweite Vorsitzende der größten deutschen Industriegewerkschaft, Berthold Huber, am Donnerstag im ZDF. "Betriebsrat und IG-Metall werden sich dafür einsetzen, dass diese Abbauzahlen nicht Realität
werden."

Der Vorsitzende des DaimlerChrysler-Konzernbetriebsrats, Erich Klemm, kritisierte die Pläne auf einer Betriebsversammlung im größten Mercedes-Werk in Sindelfingen. Das Unternehmen beabsichtige, zuerst Personal abzubauen und dann erst Maßnahmen zu suchen, die diesen Abbau rechtfertigen, sagte Klemm vor 10.000 Mercedes-Werkern. Ein solches Vorgehen sei "höchst problematisch". Der Betriebsrat und die IG Metall seien stolz auf den Beschäftigungspakt, der bis zum Jahr 2012 Kündigungen verhindere. "Der Personalabbau muss allein über sozialverträgliche Maßnahmen erfolgen", verlangte Klemm. Huber ging noch weiter: "Wir aber wollen als erstes die erklärten Abbauzahlen nach unten drücken."

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