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Mercedes

Lackkratzer adé

Foto: Daimler-Chrysler

Stumpfer Autolack soll bei Mercedes zum Jahreswechsel der Vergangenheit angehören. Neue Modelle, allen voran der kommende SLK, werden künftig mit Nanopartikeln gegen äußere Einflüsse geschützt.

31.10.2003

Diese bei BASF entwickelten Lacke sind mit Keramikteilchen versetzt, die für Kratzunempfindlichkeit sorgen sollen. Der Lackaufbau auf der Autokarrosserie ändert sich nicht, lediglich die oberste Klar- oder Decklack wird mit den Nanopartikeln angereichert. Zu sehen sind diese Teilchen nicht, da ihr Durchmesser nur rund einen Milliardstelmillimeter beträgt. Autowäschen oder Zweige sollen keine Chancen mehr haben, die Oberfläche anzugreifen.

Die Nano-Technologie könnte außerdem den selbstreinigenden Lack möglich machen. Von Blütenblätten, Fassadenfarbe und Bad-Keramik ist der Lotus-Effekt bereits bekannt. Er basiert auf einer Oberfläche aus mikroskopisch kleinen Erhebungen, an denen Schmuz nicht fest haften kann. Bloßes Regenwasser wäscht ihn herunter. Bislang glänzen Lacke mit Lotus-Effekt jedoch nicht, unter anderem darum steht seine Eignung als Autolack in Frage.

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