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Mercedes ML gegen BMW X5

Erstes SUV-Aufeinandertreffen

Mercedes M-Klasse, Front Foto: Mercedes 28 Bilder

Die dritte Generation der Mercedes M-Klasse tritt an, um bei den Premium-SUV die Führungsrolle zu übernehmen. Sie trifft dabei unter anderem auf den BMW X5, der in überarbeiteter Form bereits am Markt etabliert ist.

17.06.2011 Powered by

Ab dem 11. Juli kann die neue Mercedes M-Klasse bestellt werden, ausgeliefert wird ab dem 19. November. Soviel ist sicher, dünn ist dagegen noch die Faktenlage zum neuen Mercedes-SUV, dennoch haben wir auf Basis des spärlichen Datenbestands den Schwaben mit dem BMW X5 schon mal im Schnell-Check verglichen.

Mercedes auf Effizienz getrimmt

Die neue Mercedes M-Klasse soll besonders durch Effizienz überzeugen. Entsprechend haben die Schwaben dem SUV modernste Motoren mit auf den Weg gegeben. Zunächst müssen sich die ML-Interessenten mit drei Aggregaten zufrieden geben. Als Basistriebwerk agiert im Mercedes erstmals ein Vierzylinder. Der 2,1-Liter-Turbodiesel, der Mittlerweile als Allzweckwaffe von C- bis S-Klasse zum Einsatz kommt, leistet 204 PS und stellt 500 Nm Drehmoment bereit. Die Fahrleistungen liegen beinahe auf dem Niveau des ausgemusterten Sechszylinders, der Verbrauch mit sechs Liter auf 100 Kilometer aber gut 28 Prozent darunter. Flankiert wird der Vierzylinder von einem Dreiliter-Sechszylinder-Selbstzünder im ML 350 Blutec. Dieser leistet 258 PS und 620 Nm, überbietet bei den Fahrleistungen knapp den Vorgänger, bleibt aber beim Verbrauch mit 6,8 Liter 24 Prozent unter diesem. Einziger Benziner ist derzeit der 3,5-Liter-V6 mit 306 PS und 370 Nm im ML 350. Bei deutlich verbesserten Fahrleistungen soll hier der Verbrauch um 25 Prozent gesenkt worden sein. Weitere Triebwerke sind zu erwarten, auch eine AMG-Version dürfte noch nachgeschoben werden.

Ellen Lohr testet die neue Mercedes M-Klasse 6:13 Min.

BMW X5 mit Fahrdynamik-Plus

Mehr Power bietet dagegen der BMW X5 bereits jetzt. Unter seiner Haube schlagen ausschließlich Sechs- und Achtzylinder. Massives Downsizing wird wohl erst in der nächsten Modellgeneration zum Zuge kommen. Basisbenziner ist der 306 PS und 400 Nm starke Dreiliter-Turbo, der im Mittel 10,1 Liter konsumiert. Alternativ können Benziner-Freunde zum 4,4-Liter-Turbo-V8 greifen, der 407 PS und 600 Nm bei einem Durchschnittsverbrauch von 12,5 Liter bietet. Top-Motor ist der Turbo-Achtzylinder im X5M. Hier stehen satte 555 PS und 680 Nm parat, die im Mittel aber auch mit 13,9 Liter gefüttert werden wollen.

Sparsamer gehen die beiden angebotenen Diesel zu Werke. 245 PS und 540 Nm treiben den X5 30d voran. Im X5 40d kommt der Dreiliter-Sechszylinder auf 306 PS und 600 Nm. Die Verbräuche liegen bei 7,4 respektive 7,5 Liter.

Geschaltet wird im ML und im X5 ausschließlich automatisch. BMW bietet acht, beziehungsweise sechs Gänge im X5M, während Mercedes durchweg ein Siebengang-Menü anbietet. Allrad gehört bei allen Offerten mit zum Paket, wobei die 4-Matic im Mercedes abseits der Straße mehr Reserven bietet und zudem mit weiteren Offroad-Paketen aufgewertet werden kann.

Unter dem Strich bietet BMW also die wohl dynamischeren Triebwerke, die aber mit deutlich höherem Verbrauch erkauft werden.

Mercedes mit Nutzwertplus und mehr Assistenten

Den höheren Nutzwert im Innenraum sprechen die Daten dem neuen Mercedes ML zu. Der BMW bietet zwar eine Siebensitzer-Option und die zweigeteilte Heckklappe, kann aber nur mit einem maximalen Ladevolumen von 1.750 Liter aufwarten. Im ausschließlich fünfsitzigen ML können bei umgelegter Rückbank bis zu 2.010 Liter Gepäck gebunkert werden.

Eine Vorsprung verbucht der Mercedes ML auch bei den Assistenzsystemen. Müdigkeitswarner, Presafe und ein Bremsassistent sind serienmäßig an Bord. Ein Nachtsicht-, ein Totwinkel- und ein Spurhalteassistent kommen optional. Ebenfalls auf der Optionsliste stehen ein adaptiver Tempomat, ein intelligentes Lichtsystem sowie ein Geschwindigkeitslimit-Assistent. Der BMW X5 hält mit einem intelligenten Lichtsystem, einem Side-View-System, einem Headup-Display, einem Spurhalteassistent und einem adaptiven Tempomat dagegen.

Zu den Preisen lässt sich noch wenig sagen. Mercedes will sich mit dem neuen ML am Vorgänger orientieren und der lag nahezu gleichauf mit dem Wettbewerber aus München.

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