Wenn man die gesamte Ausstellung sehen möchte, muss man rund fünf Kilometer zurücklegen - und sich am besten gleich mehrere Tage Zeit nehmen. Denn neben den automobilen Schätzen warten rund 1.500 weitere Exponate wie Schnittmodelle, Motoren und Flugzeuge auf die neugierigen Augen.
Nahezu Lückenlos: Von 1886 bis heuteDas Museum unterteilt sich grob in zwei Bereiche: Den Mythos Bereich mit rund 9.100 Quadratmetern und den Collections-Bereich mit rund 5.300 Quadratmetern. Der Mythos-Bereich zeigt anschaulich in sieben Zeitabschnitten die Entwicklung des Autos - und von Mercedes-Benz. Von den aufregenden Anfängen 1886 über die Geburt der Marke, den frühen technischen Entwicklungen wie Diesel und Kompressor hin zu den Themen Umwelt, Sicherheit und Individualität. Der Mythos der Silberpfeile wird selbstverständlich ebenfalls gebührend dargestellt.
Im Collections-Bereich sind dann die Exponate nach Nutzungsarten gruppiert. Es gibt dort die Galerien der Lasten, der Reisen, der Helfer, der Namen und der Helden.
Die Architektur
1999 begannen die Planungen für das neue Mercedes-Museum, ein Jahr später fiel die Entscheidung für den Standort Stuttgart-Untertürkheim. Den ausgeschriebenen Architeturwettbewerb konnte das UN-Studio van Berkel&Bos aus Amsterdam mit seinem Doppelhelix-Entwurf für sich entscheiden.
Am 17. September 2003 wurde der Grundstein gelegt und im März 2006 konnte Richtfestfest gefeiert werden. Es schloß sich der Innenausbau an - alleine die Ausrichtung der Exponate und deren Ausleuchtung dauerte sechs Wochen.
Eröffnung war am 19. Mai 2006 und schon im November des gleichen Jahres konnte der 500.000 Besucher gefeiert werden. Berits im ersten Jahr verzeichnete das Mercedes-Museum mehr als eine Million Besucher.



