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Drohnenvideo aus dem Mercedes Museum

Im Tiefflug über Millionenwerte

Mercedes-Benz Museum Foto: Helix4Motion 16 Bilder

Im Tiefflug über millionenteure Klassiker: Ein Stuttgarter Videoteam hat das Mercedes Museum per Drohne gefilmt. Ein Projekt, das Monate dauerte und jetzt fertig ist.

12.12.2016 Andreas Of 1 Kommentar Powered by

Über Monate hinweg waren Benyamin Senkal und Daniel Wagner immer wieder im Daimler Museum. Sie waren die einzigen Besucher und sie hatten immer ihre Drohne dabei. „Wir haben hauptsächlich nachts oder auch sehr früh gefilmt.“, erzählt Senkal.

Senkal und Wagner waren schon als Jugendliche Modellflieger, seit 2014 drehen sie Filme mit Drohnen. Mit ihrer Firma Helix4Motion haben sie unter anderem schon die laufende Produktion im Evobus-Werk in Ulm gefilmt. Ein Auftragswerk, wie auch jetzt das Video über das Mercedes-Benz Museum. Die Idee dazu hatte Senkal schon länger, bei einem anderen Auftrag 2015 hat er sie einer Mitarbeiterin des Museum vorgeschlagen.

Schwieriger Dreh im Mercedes Museum

Der Evobus-Film diente als Argumentationshilfe, dennoch war der Dreh im Museum schwieriger als in der laufenden Busproduktion: Unter anderem musste der Tornado im Atrium ausgeschaltet und die Werksfeuerwehr darüber in Kenntnis gesetzt werden. Der Tornado aktiviert sich, sobald die Überwachung Staub oder Rauch in der Luft feststellt. Er soll Luft aus dem Gebäude saugen, wenn es brennt.

Mercedes-Benz MuseumFoto: Helix4Motion
Gedreht haben Wagner und Senkal meistens frühmorgens.

Seine Haftpflichtversicherung hatte das Videoteam auf zehn Millionen Euro erhöht. Schließlich flog die Drohne über „die wertvollste Fahrzeugsammlung der Welt“, wie Senkal die Mercedes-Ausstellung beschreibt.

Audioguides schwenken Kamera

Für Probleme sorgten die Audioguides, die auf der gleichen Frequenz funken wie die Kamera-Fernsteuerung: Das verdrehte der Kamera den Kopf und war für den ein oder anderen unfreiwilligen Schwenk verantwortlich. Ein Vergleich der Frequenzen klärte das Team auf. Das flog immer manuell: GPS funktioniert in dem Gebäude nicht. „Einer fliegt, einer steuert die Kamera, immer im Wechsel, wegen der Konzentration“, erzählt Senkal, der das Video mit seinem Partner Daniel Wagner geplant und gedreht hat. Alle Einstellungen seien mit einer Drohne gedreht worden. Nur für die Dokumentation war eine konventionelle Kamera dabei.

Sehen Sie das Making-of des Drohnenvideos im Mercedes-Museum:

MERCEDES BENZ MUSEUM TEASER from HELIX4MOTION on Vimeo.

Das fertige Video sehen Sie hier.

MERCEDES-BENZ MUSEUM from HELIX4MOTION on Vimeo.

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Herr Of, bitte warum "das Making-of"?
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Marcol 13. Dezember 2016, 03:07 Uhr
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