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Mercedes-Neuheiten

Neue Modelle, neue Variationen

Mercedes CLC Shooting Brake Foto: Schulte 31 Bilder

BMW setzt erstmals auf Frontantrieb - bei Mercedes gibt es ihn schon längst. Auf Basis der neuen
A/B-Plattform entsteht der CLC in zwei Karosserievarianten: als viertüriges Coupé und als Shooting  Brake mit Kombiheck.

24.08.2011 Birgit Priemer

Neu ist nach dem Krisenjahr 2009, dass sich die Rekordmeldungen der deutschen Premium-Hersteller zurzeit förmlich überschlagen. Anders als in der Vergangenheit gibt sich aber auch kaum noch jemand Mühe, Pläne für zukünftige Produktneuheiten zu verbergen – frei nach dem Motto: Von nichts kommt nichts.

Die Zahl der Modellreihen explodiert förmlich: Porsche will von vier auf sieben erhöhen, Audi von 38 auf 50 und Mercedes plant auf Basis jeder Modellvariante zusätzliche Versionen. Besonders intensiv wird wie bei BMW am Ausbau der Frontantriebsplattform gearbeitet: Im September startet auf der IAA die neue Mercedes B-Klasse, der 2012 die Mercedes A-Klasse und 2013 der CLC folgen. Das viertürige Coupé überträgt seine Kraft wie die kompakten Geschwister auf die Vorderräder, mit einer Länge von 4,60 Meter kratzt es allerdings verdächtig an der Mittelklasse. Und das mit Absicht: Der kleine Design-Ableger des erfolgreichen CLS tritt gegen den Audi A5 an und wird wie dieser in unterschiedlichen Karosserievarianten lieferbar sein. So soll der vom Mercedes CLC abgeleitete Shooting Brake als attraktiver Lifestyle-Kombi die Lücke zum C-Klasse T-Modell schließen.

Mercedes CLC AMG mit bis zu 300 PS

Neben einem geschliffenen Exterieur-Design steht dabei ein edler Innenraum im Vordergrund. Lenkrad mit Chromspange und ein scheinbar frei schwebender Bildschirm in der Mitte sollen einen Lounge-Charakter mit Apple-Anklängen vermitteln. Dabei kann die Bedienzentrale nicht wie bei einem i-Pad durch Wischen und Schieben bedient werden. Audio-System, Navi und Bordcomputer werden über den bekannten Controller in der Mittelkonsole gesteuert.

Wie A- und B-Klasse gibt es auch den CLC mit Assistenzsystemen, die für diese Klasse noch ungewöhnlich sind. Dazu zählt die radargestützte Kollisionswarnung mit adaptivem Bremsassistent. Der berechnet den optimalen Bremsdruck, falls ein Aufprall droht, und warnt, wenn er ein stehendes Hindernis erkennt. Zusätzlich sind ein Fahrlicht-Assistent, Totwinkel- und Spurhaltewarner, Verkehrsschilder-Kennung, Park-Assistent, Berganfahrhilfe und Rückfahrkamera mit an Bord.

Geschaltet wird wahlweise über das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe oder ein neues Sechsgang-Schaltgetriebe, die Start-Stopp-Automatik ist serienmäßig mit an Bord. Während es A- und B-Klasse als Benziner ab 122 PS gibt, dürfte der CLC mit der stärkeren Ausbaustufe des neuen 1,6-Liter-Vierzylinders starten, der über 156 PS verfügt. Das Gleiche gilt bei den Dieseln: Statt mit 109 PS (A/B-Klasse) geht der CLC mit 136 PS an den Start. Da Mercedes ja bereits für die A-Klasse eine AMG-Version plant, kommt auch der CLC in den Genuss dieser Leistungsspritze: Ein aufgeladener Vierzylinder soll es hier auf bis zu 300 PS bringen.

In puncto Aerodynamik wird der Mercedes CLC neue Spitzenwerte aufweisen – denn die Verbesserung des Luftwiderstands steht für alle Mercedes-Modelle ganz oben im Lastenheft. Das E-Coupé setzt mit einem cW-Wert von 0,24 zurzeit die Bestmarke aller Serienautos, die ML-Klasse bringt es auf 0,32.

Mercedes ML als Coupé gegen X6

Auch von dem Geländegänger soll es weitere Varianten geben. Fest geplant ist für 2014 ein BMW X6-Konkurrent, der mit coupéartigem Zuschnitt vor allem in den USA reüssieren soll. Wie bei den Plattform-Partnern GL und R-Klasse zeichnet sich dieses viertürige Coupé durch eine hohe stilistische Eigenständigkeit von der M-Basis aus: Ein Schuss CLS sorgt dafür, dass die neue Variante mehr Glamour bekommt, der sich aber auch im Preis niederschlagen wird. Viele der Sicherheitssysteme, die der ML-Klasse im Moment noch fehlen, sollen bis dahin serienreif sein. Dafür sorgt allein die Tatsache, dass vorher die neue S-Klasse (2013) auf den Markt kommt und Innovationen mitbringt, die dann Schritt für Schritt auf andere Baureihen übertragen werden.

Mercedes plant neue Assistenzsysteme

Besonders spektakulär ist das neudeutsch "Braking Bag" genannte System, das als Bremsfallschirm fürs Auto gilt: Ein Airbag zwischen dem vorderen Achsträger und der Unterbodenverkleidung entfaltet sich vor einem drohenden Crash und unterstützt den Bremsvorgang. Doch Mercedes hat noch mehr Ideen, um der Vision vom unfallfreien Fahren Schritt für Schritt nahe zu kommen. Ein neuer Spurhalteassistent nimmt dem Fahrer die Verantwortung, den nachfolgenden Verkehr richtig einzuschätzen: Es reicht, den gewünschten Spurwechsel per Knopfdruck anzukündigen, dann wacht die Elektronik über den Verkehr und leitet den Wechsel eigenständig ein, wenn sich eine geeignete Lücke ergibt.

Davon profitiert natürlich nicht nur die klassische Limousine, auch die geplante Cabrio-Version des CL ist mit diesem Extra zu ordern. Und last but not least eine Variante mit – Entschuldigung, noch einmal neudeutsch - extended Wheelbase, also ganz besonders langem Radstand. Mit diesem Modell will Mercedes besonders auf dem boomenden asiatischen Markt punkten, wo bei den Chauffeurs-Autos viel Beinfreiheit im Fond besonders gefragt ist. Der Mercedes S XXL misst deshalb im Radstand rund 30 Zentimeter mehr als die konventionelle Limousine – und ist ein weiterer Baustein im immer stärker wachsenden Mercedes-Modellprogramm.

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