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Mercedes R-Klasse

Misch-Gestirn

Foto: Daimler-Chrysler 20 Bilder

Reisen neu definiert - so könnte das Motto von Mercedes gelautet haben, als das kategorieübergreifende R-Klasse-Konzept 2002 auf den Weg gebracht wurde. Die Serienversion des sportlichen Tourenwagens feiert jetzt auf der New York Autoshow Weltpremiere.

24.03.2005

Im Herbst 2005 startet die R-Klasse als Langversion in den USA, Anfang 2006 soll sie dann in etwas kürzerer Fassung auch in Deutschland zu haben sein. Die neue R-Klasse ist ein Kind der automobilen Crossover-Generation, versucht sie doch die Vorteile bekannter Fahrzeugkategorien wie sportliche Limousine, Kombi, Van und Sport Utility Vehicle (SUV) in einem neuen, eigenständigen Konzept zu vereinen.

Basis für dieses Vorhaben ist eine Karosserie, die in der Länge 5,16 Meter misst und damit das Riesen-Format von Oberklasse-Limousinen hat. Im Innenraum soll die R-Klasse diesen aber deutlich überlegen sein. Die bis zu sechs Passagiere nehmen auf Einzelsitzen Platz - in der zweiten Reihe lassen sich diese in Längsrichtung verschieben - und profitieren von üppiger Bein- und Kopffreiheit. Armlehnen und eine optionale Mittelkonsole mit reichlich Staumöglichkeiten und integriertem DVD-/CD-Spieler sorgen auch auf den hinteren Plätzen für Komfort. Die Farbbildschirme und Kopfhöreranschlüsse sind in die Rückseiten der vorderen Kopfstützen integriert. Eine Zwei-Zonen-Klimaanlage sorgt zudem für behagliche Temperaturen auf allen Plätzen. Auf Wunsch kann für die dritte Sitzreihe eine eigene Klimaanlage geordert werden.

Extra bestellt werden muss auch das große Panorama-Glasdach, das viel Licht in den Innenraum lässt. Wer weniger Licht, aber mehr Stauraum braucht, kann die vier Sitze im Fond einzeln umklappen, sodass sich das Ladevolumen auf maximal 2.057 Liter und die Ladebodenlänge auf 2,20 Meter vergrößert.

Drei Motoren im Angebot

Angetrieben wird der neue Raumgleiter von zunächst drei Motoren - zwei Benziner und ein Diesel. Der V6-Selbstzünder entwickelt als R 320 CDI aus drei Liter Hubraum 224 PS und 510 Nm Drehmoment. Damit soll die R-Klasse in 8,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h spurten, 215 km/h Höchstgeschwindigkeit erreichen und durchschnittlich 8,9 Liter Diesel verbrauchen. Der 3,5-Liter-Benziner-V6 im R 350 bringt es auf 272 PS und 350 Nm. Der Sprint von Null auf 100 km/h ist nach 8,3 Sekunden erledigt, maximal sind 230 km/h drin, und beim Verbrauch verspricht Mercedes durchschnittlich 11,6 Liter auf 100 Kilometer. Das Topmodell R 500 mit dem 306 PS starken Fünfliter-V8 stellt 460 Nm Drehmoment bereit. Damit beschleunigt die über 2,2 Tonnen schwere R-Klasse in 6,9 Sekunden von Null auf 100 km/h, erreicht 240 km/h Topspeed und soll sich im Schnitt 12,9 Liter auf 100 Kilometer genehmigen.

Die Kraftübertragung auf alle vier Räder erfolgt bei allen Modellen über eine Siebengang-Automatik mit Wählhebel am Lenkrad. Zusätzliche Lenkrad-Schalttasten ermöglichen die manuelle Vorwahl der sieben Gänge.

Die Radgrößen dagegen variieren. Das Topmodell trägt 18-Zöller mit Pneus der Dimension 255/55, die anderen 17-Zöller mit Reifen im Format 235/65. Wählen kann der Kunde auch bei der Federung. Luftfederung hinten gehört zur Serie, an der Vorderachse kosten die Luftbälge Aufpreis. Wer rundum auf Luft setzt, profitiert vom adaptiven Dämpfersystem und kann zudem die Karosse per Knopfdruck bei Bedarf um 50 Milimeter anheben. Die Absenkung ab 120 km/h um 20 Millimeter erfolgt dagegen automatisch.

Luxus kostet

Die Serienausstattung der R-Klasse umfasst unter anderem Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer, Windowairbags über alle drei Sitzreihen, Allradantrieb, ein elektronisches Traktionssystem, ESP, ABS, einen Brems-Assistent, einen Fahrlicht-Assistenten, Regensensor, eine Klimaautomatik, ein Multifunktionslenkrad, einen Partikelfilter für den Diesel, einen Tempomat sowie die Parameterlenkung, elektrische Fensterheber und eine Zentralverriegelung.

Wie in der automobilen Oberklasse üblich kann auch die R-Klasse mit allen möglichen Features gegen Aufpreis aufgerüstet werden. Extra-Euros kosten unter anderem Bi-Xenonscheinwerfer und Abbiegelicht, die Luftfederung, das Comand-System, das Fond-Entertainmentsystem, die Mehrzonenklimaanlage, das Keyless-Go-System, aktive Kopfstützen sowie das präventive Unfallschutzsystem Pre-Safe. Welche Aufpreise hier von Mercedes verlangt werden, ist noch genauso ungewiss, wie die Grundpreise der R-Klasse selbst.
Sie werden wohl zwischen E- und S-Klasse liegen.

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