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Mercedes SL 65 AMG auf der New York Auto Show

Die Spitze des Preisbergs

Mercedes SL 65 AMG Foto: Mercedes 48 Bilder

Mercedes treibt die SL-Nomenklatur auf die Spitze und rundet das Roadster-Angebot mit dem Mercedes SL 65 AMG als neues Top-Modell ab. Souveräne Fahrdynamik verspricht dabei ein 630 PS starker Bi-Turbo-Zwölfzylinder, der aber auch nach einem ordentlichen Preisaufschlag verlangt.

20.03.2012 Uli Baumann

Mit einem kräftigen Paukenschlag lässt Mercedes potenzielle SL-Kunden abermals aufhorchen. Kurz nach dem SL 63 AMG mit seinem doppelt aufgeladenen 5,5-Liter-Biturbo-V8 mit bis zu 564 PS betritt der Mercedes SL 65 AMG die Roadster-Bühne und der bietet von allen ein bisschen mehr. Der V-Motor legt um vier Zylinder zu, die Leistung steigt auf 630 PS und das Drehmoment darf elektronisch begrenzt bis maximal 1.000 Nm ab 2.300/min. auftürmen. Wie schon im SL 63 darf auch der Mercedes SL 65 AMG Roadster diese Gewalt einem neuen Siebengang-Sportautomatikgetriebe zumuten. Auch hier stehen vier Fahrprogramme zur Wahl.

Mercedes SL 65 AMG 1:30 Min.

Im Mercedes SL 65 AMG Roadster in vier Sekunden auf 100 km/h

Wohl dosiert und mit Hilfe des serienmäßigen Sperrdifferenzials an der Hinterachse soll der 1.950 Kilogramm schwere Mercedes SL 65 AMG Roadster in 4,0 Sekunden von null auf 100 km/h spurten. Die 200 km/h-Marke soll nach 11,8 Sekunden fallen. Die Höchstgeschwindigkeit ist wie bei allen Schwestermodellen auf 250 km/h begrenzt. Unterstützt durch ein Start-Stopp-System soll der Durchschnittsverbrauch des neuen Mercedes SL 65 AMG Roadster bei 11,6 Liter auf 100 Kilometer liegen.

Den Fahrbahnkontakt sicher 19 Zoll große Leichtmetallfelgen mit 255/35er Pneus vorn und 285/30er Reifen hinten. Geführt werden diese an einem aktiven ABC-Fahrwerk mit sportlicher Abstimmung. Auf Tastendruck kann der Fahrer zwischen Sport und Komfort wählen. Die Qual der Wahl stellt sich auch bei der Bremsanlage. Ab Werk rückt der Mercedes SL 65 AMG Roadster mit einer Verbundbremsanlage mit 390er Scheiben und Sechskolbenzangen vorn sowie 360er Scheiben und Einkolbenzangen hinten aus. Gegen einen entsprechenden Obulus kommt eine Keramikbremse mit rot lackierten Bremssätteln zum Einsatz.

Mercedes SL 65 AMG - Spitze auch beim Preis

Optisch bleibt der Mercedes SL 65 AMG Roadster mit dem 63er auf Augenhöhe. Lediglich eine zusätzliche Chromquerstrebe im unteren Lufteinlass der Schürze macht den V12 neben den Schriftzügen an den seitlichen Kiemen kenntlich. Im Innenraum setzt er sich unter anderem durch Leder-Sportsitze mit Rautensteppung und geprägtem AMG-Logo vom kleineren Bruder ab. Rutensteppung findet sich auch am Dachhimmel und den Türeinlagen. Auf sein V12-Herz weist auch eine spezielle Animation im Tachodisplay hin.

Seine Ausnahmestellung beweist der Mercedes SL 65 AMG dann auch in der Preisgestaltung. Das üppig ausgestattete Top-Modell will mit wenigstens 236.334 Euro bezahlt werden. Hier beträgt der Respektabstand zum 63er gut 79.000 Euro. In den Handel kommt der neue Mercedes SL 65 AMG Roadster im September.

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