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Mercedes SLK als Gebrauchtwagen

Darauf müssen Sie beim Kauf achten

Mercedes SLK, Seitenansicht, Claus Mühlberger Foto: Beate Jeske 12 Bilder

Vor 17 Jahren kam der Mercedes SLK auf den Markt - weltweit das erste Auto mit Variodach. Von der ersten Baureihe R170 wurden 311.000 Exemplare gebaut. Das Angebot an gebrauchten SLK ist riesig. Lohnt der Kauf?

07.01.2013 Claus Mühlberger

Für entspannte Cabrio-Touren genügt der 136 PS starke Einsteigermotor, ein Zweiliter-Sauger. Soll es flott vorangehen, muss der 2,3-Liter-Kompressormotor ran. 193 PS sorgen für flotten Vortrieb (7,2 Sekunden von null auf 100 km/h). Verbrauchswerte von weniger als zehn Litern sind bei beiden Vierzylinder-Motoren durchaus realistisch, langlebig und genügsam bei der Wartung sind sie ebenfalls. Selbst der Kompressor zeigt keine Auffälligkeiten bezüglich der Standfestigkeit.

Der 3,2-Liter-V6 in Saugversion bietet kaum bessere Fahrleistungen als der aufgeladene Vierzylinder, langt aber beim Verbrauch schamlos zu. Eine Rakete ist der 32 AMG mit 354 PS - zum hohen Preis.

Tipp: Der 193 PS starke Vierzylinder harmoniert bestens mit dem SLK. Leistungsfreaks mit großem Geldbeutel greifen zum 354 PS starken V6.

Mercedes SLK - Variodach öffnet in 22 Sekunden

Mitte der neunziger Jahre war Mercedes beim Klappdach in der Vorreiterrolle. In 22 Sekunden verschwindet das Faltdach dank elektrohydraulischer Helferlein im Kofferraum, der dann aber nur noch 145 Liter Volumen bietet. Die Mechanik des Dachs gilt als solide. Bei Störungen geraten bisweilen die Mikroschalter in Verdacht. Oft genügt es, die Scharniere zu fetten – und schon funktioniert das Klappdach wieder.

Tipp: Unfallautos mit (repariertem) Heckschaden könnten problematisch sein, wenn es um das Variodach geht.

Knallige Farben im Innnenraum drücken den Preis

Liebhaber von farbenfrohen Innenausstattungen kamen bei Mercedes schon vor einem Jahrzehnt voll auf ihre Kosten. Unter dem Namen Designo bot man Innenraum-Individualisierung an. Dem Zeitgeist entsprechend gab es zum Beispiel knallrote Ledersitze oder türkisfarbene Mittelkonsolen. Solche Exemplare sind selten, aber oft günstig zu haben.

Tipp: Eine Klimaanlage ist auch bei einem Cabrio wohltuend - und die war anfangs nur als Extra zu haben, ebenso wie die Sitzheizung. Beim Kauf daher genau auf Ausstattungs-Details achten.

Mercedes SLK - Sicherheitsausstattung erst in neueren Modellen üppig

Viele heute selbstverständliche Sicherheits-Features ließ sich Mercedes früher extra bezahlen. Seitenairbags etwa kosteten 750 Mark. Ab dem 230 Kompressor war immerhin die Traktionskontrolle ASR serienmäßig an Bord. Das ESP hielt aber erst nach dem Facelift im Jahr 2000 Einzug.

Tipp: Trotz kurzem Radstand und Heckantrieb kämpft sich der SLK auch tapfer durch Schnee - aber nur mit frischen Winterreifen.

Fazit:

Offen fahren ohne Reue, und das zum günstigen Preis. Der Mercedes SLK ist als Gebrauchtwagen da erste Wahl. Schon ab 6.000 Euro gibt es gut gepflegte Autos mit vernünftiger Kilometerleistung. Die Mechanik des Mercedes SLK zeigt keine Schwachstellen, und auch die Rostvorsorge war gut. Zugegeben: Ganz so flink wie ein gleichaltriger Porsche Boxster huscht der SLK nicht durch den Verkehr. Aber dafür ist der Mercedes speziell bei den Wartungskosten deutlich erschwinglicher.

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