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SLK, TT und Z4

SLK trifft auf die Roadster-Konkurrenz

0111, Mercedes SLK Foto: Mercedes 30 Bilder

Der Mercedes SLK tritt in der dritten Generation an. Auch die Neuauflage des Klappdach-Roadsters muss sich den Premium-Wettbewerbern Audi TT Roadster und BMW Z4 stellen. Die drei Zweisitzer im Vergleich.

13.02.2011 Uli Baumann

Der neue Mercedes SLK ist zwar in Länge, Breite und Höhe etwas gewachsen, dennoch bleibt der Schwabe mit 4,13 Meter Länge, einem Radstand von 2,43 Meter und einer Höhe von 1,30 Meter kompakter als die direkten Wettbewerber. Der Audi TT bringt es in seiner aktuellen Form auf eine Länge von 4,18 Meter, einen Radstand von 2,47 Meter und eine Höhe von 1,36 Meter. Der BMW Z4 duckt sich mit nur 1,29 Meter Höhe am dichtesten auf die Straße, trägt aber mit 2,49 Meter den längsten Radstand und verfügt mit 4,24 Meter über die längste Karosserie.

Mercedes mit größtem Kofferraum

Beim Leergewicht gibt der Mercedes SLK im Basismodell 1.435 Kilogramm vor. Die Zuladung liegt bei 315 Kilogramm. Als Maximalgepäck dürfen bis bis zu 335 Liter mitreisen.Wer den SLK offen fährt kann nur noch 225 Liter im Gepäckabteil bunkern. Der Audi TT kontert mit einem Leergewicht in der Basis von 1.360 Kilogramm, die Zuladung liegt aber nur bei schmalen 245 Kilogramm, das Kofferraumvolumen bleibt ungeachtet der Dachkonfiguration stets bei 250 Litern. Der BMW Z4 gibt mit mindestens 1.480 Kilogramm das Schwergewicht im Trio, legt mit einer Zuladung von 330 Kilogramm aber auch die Meßlatte für die Zuladung am höchsten. Der Kofferraum des Bayern schluckt zwischen 310 und 180 Liter.

Eigene Wege gehen die drei Roadster auch bei der Dachkonstruktion. Der Mercedes SLK setzt auf ein dreiteiliges Variodach, das wahlweise ganz in Blech, als Panoramadach mit großem Glasanteil oder als Panoramadach mit elektrischer Verdunkelungsoption antritt. Die Verwandlung vom Coupé zum Cabrio schafft das Mercedes SLK-Dach in etwa 20 Sekunden. BMW setzt ebenfalls auf ein festes Dach. Das zweiteilige Aludach bietet allerdings keine weiteren Features und öffnet sich in etwa 22 Sekunden. Einzig der Audi TT trägt ein klassisches Stoffverdeck, in der Serie manuell betätigt und erst gegen Aufpreis vollautomatisch und in einer dick gedämmten Version zu haben.

Allrad nur bei Audi

Die Nase ganz weit vorn hat der Audi TT wenn es um denn Allrad-Wunsch geht. Während Mercedes und BMW durchweg über alle Motorisierungen nur Hinterradantrieb anbieten, sind bei Audi gleich vier Motorvarianten mit dem Quattro-Antrieb zu haben. Die Basismotorisierungen im Audi TT setzen dagegen auf reinen Voderradantrieb. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Audi TT ist die Offerte eines Dieselmotors. Die Motorpalette des Audi bietet so fünf Benziner mit vier und fünf Zylindern mit einem Leistungsspektrum von 160 bis 340 PS und eben den Selbstzünder mit 170 PS. Der BMW Z4 wird in vier Sechszylindern befeuert. Hier steht eine Leistungsbandbreite von 204 bis ebenfalls 340 PS zur Wahl. Vier- und Sechszylindertriebwerke bilden das aktuelle Motorenportfolio des Mercedes SLK. Die gebotene Leistung reicht von 184 PS bis 306 PS. Ein Diesel, vermutlich der 250 CDI mit 204 PS und eine AMG-Variante, voraussichtlich mit V8-Saugmotor, sollen später nachgeschoben werden.

Audi mit breitestem Angebot

Geschaltet wird im Mercedes SLK überwiegend mit einer Siebengang-Automatik, nur das Basismodell kann wahlweise auch mit einem manuellen Sechsganggetriebe geordert werden. BMW setzt ebenfalls auf manuelle Sechsganggetriebe als Grundaustattung. Optional können je nach Motorisierung Sechs- oder Siebengang-Automatikgetriebe geordert werden. Ausschließlich sechs Gänge stehen bei Audi im TT zur Verfügung, meist wahlweise als manuelles Getriebe oder als Automatik. Lediglich der TT RS kann auch mit Siebengang-S-Tronic geordert werden. Für welche Antriebskombi man sich auch entscheidet, flott geht es in allen Roadstern voran. Die Langsamsten sind der Audi TT 1.8 mit 160 PS und der TT TDI mit 170 PS, die es dennoch auf 223 km/h bringen, oben heraus herrscht Gleichstand, denn die dicken Motoren werden in allen Modellen bei 250 km/h abgeregelt. Sparfüchse werden bei Audi mit dem TDI bedient, der im Mittel nur 5,5 Liter verbrauchen soll. Der Sparsamste BMW, der Z4 23i kommt auf 8,5 Liter und der Spar-SLK ist der 200er mit durchschnittlich 6,1 Liter.

Punkten kann der Mercedes SLK dann wieder bei den Ausstattungs-Optionen. Der Schwabe bietet als jüngstes Modell das umfangreichste Assistenzangebot und die einzigartige Airscarf-Nackenheizung. Audi und BMW halten mit klappbaren Windschotts dagegen.

Beim Preis kommt dann der Audi einem breiteren Kundenkreis entgegen. Die Spanne reicht von 1.8 TFSI mit 31.550 Euro bis zum TT RS Roadster für 59.600 Euro. Beim BMW beginnt die Preisliste mit 36.400 Euro für den Z4 23i und endet bei 57.000 Euro für den Z4 35is. Die Mercedes SLK-Offerten reichen aktuell von 38.675 Euro für den Mercedes SLK 200 bis zu 52.301 Euro für den Mercedes SLK 350. Soweit der Mercedes SLK im Trocken-Vergleich. Wie der neue Mercedes SLK sich am Markt schlagen wird, werden die Verkaufszahlen zeigen. Der Startschuss für den Vorverkauf des neuen Mercedes SLK fiel am 17. Januar.

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