Mercedes SLK – Sicherheitsausstattung: Weitere neue Mercedes SLK-Details enthüllt

Mercedes SLK, 2011, Sicherheitsausstattung

Der neue Mercedes SLK wird im Januar 2011 debütieren. Nachdem Mercedes bereits das neue Glasdach des Roadsters präsentiert hatte, zeigen die Schwaben jetzt die umfassende Sicherheitsausstattung des neuen SLK.

Mercedes verspricht, dass der neue SLK nicht nur durch einen besonders hohen Komfort glänzen soll, sondern auch über zahlreiche neue Sicherheitsfeatures verfügen wird. So hat die dritte Generation des Roadsters serienmäßig die Müdigkeitserkennung Attention Assist an Bord, die den Fahrer vor Übermüdung warnt.

Mercedes SLK serienmäßig mit adaptiver Bremse

Darüber hinaus zählt das adaptive Bremssystem Adaptive Brake zur Serienausstattung des neuen Mercedes SLK. Es erleichtert unter anderem das Anfahren am Berg und legt automatisch die Bremsbeläge an die Bremsscheiben an, sobald der Fahrer abrupt vom Gas geht. Damit sollen bei einer eventuellen Vollbremsung wichtige Zehntelsekunden gewonnen werden. In diesem Fall werden die Hinterherfahrenden zudem durch das adaptive Bremslicht gewarnt, das durch Blinken auf eine Vollbremsung hinweist.
 
Auf der Optionsliste des neuen Mercedes SLK finden sich überdies der Abstandsregel-Tempomat Distronic Plus sowie das Presafe-Bremssystem. Beide Systeme ermöglichen bei Gefahr eine automatische Vollbremsung. Beim Fahren im Stau kann der Mercedes SLK dank der Distronic Plus selbständig bis zum Stillstand abbremsen und wieder beschleunigen.

Zahlreiche Sicherheits-Systeme im neuen Mercedes SLK

Zu den weiteren aufpreispflichtigen Sicherheitsextras des Mercedes SLK zählen das Intelligent Light System, ein Geschwindigkeitslimit-Assistent, welcher Tempolimits erkennt, sowie die Parktronic, die das Einparken durch die symbolische Darstellung des empfohlenen Einparkvorgangs im Display des SLK erleichtern soll.
 
Der neue Mercedes SLK ist auf Wunsch mit dem vorausschauenden Insassenschutzsystem Presafe ausgerüstet, das innerhalb von Sekundenbruchteilen dafür sorgt, dass Gurte und Airbags im Falle eines Unfalles die volle Wirkung entfalten können. Nach einem Unfall schaltet sich automatisch die Innenbeleuchtung ein, die Seitenscheiben können um fünf Zentimeter geöffnet werden, um die Belüftung des Innenraumes zu gewährleisten. Als weitere Neuheit hat der Mercedes SLK einen so genannten Headbag sowie einen Thorax-Airbag an Bord. Neu sind zudem die crashaktiven Kopfstützen Neck-pro. Sie sollen das Risiko eines Schleudertraumas vermindern.

Zauberdach für den neuen Mercedes SLK

Jüngst präsentierten die Schwaben bereits die Technik des neuen Glasdaches des Mercedes SLK, welches unter der Bezeichnung Magic Sky Control firmiert. Es kann sich auf Knopfdruck verdunkeln und somit das Aufheizen des Innenraumes minimieren. Möglich macht diese Technologie des Variodaches des neuen Mercedes SLK ein Platten-Kondensator. Elektrische Spannung sorgt dafür, dass sich die Teilchen im Glasaufbau so ausrichten, dass Licht hindurchdringen kann.

Liegt kein Strom an, stellen sich die Partikel auf "stur" und lassen kaum noch Licht durch, das Glasdach ist dunkel. Der Fahrer des neuen Mercedes SLK kann über einen Schalter jederzeit zwischen lichtdurchlässig und dunkel umschalten. Im Stand schaltet sich das Dach automatisch in den lichtundurchlässigen Modus, wodurch ein Aufheizen des Innenraumes verhindert werden soll.

Das Glasdach des neuen Mercedes SLK filtert sowohl im durchsichtigen als auch im dunklen Modus UV- und Infrarot-Strahlen. Mercedes verspricht, dass dadurch die Temperatur der Interieurteile im Vergleich zu konventionellem Grünglas um bis zu zehn Grad sinken soll. Die Intensität der Sonneneinstrahlung bei Erprobungsfahrten im Death Valley habe sich laut Mercedes auf 40 bis 50 Watt reduziert - gegenüber 200 Watt bei transparentem Glasdach. Bei geöffnetem Verdeck lag sie bei bis zu 1.100 Watt pro Quadratmeter. Das Panorama-Variodach wird als Sonderausstattung nach Mercedes-Angaben für unter 2.000 Euro angeboten werden.

Mercedes SLK erstmals mit Dieselmotor

Unter dem Blech hält im Mercedes SLK erstmalig auch ein Diesel-Motor Einzug. Hier kommt als SLK 250 CDI der 2,1-Liter-Biturbo-Vierzylinder mit derzeit 204 PS und 500 Nm in Frage. Der SLK mit dem Selbstzünder wird jedoch erst 2012 auf den Markt kommen. Der kompressorgeladene SLK 200K wird vom SLK 200 mit 184 PS ersetzt. Der SLK 300 wird von einem direkteinspritzenden Mercedes SLK 250 CGI mit 204 PS ersetzt, der nur 6,3 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen soll.

Vorläufiges Top-Modell wird der Mercedes SLK 350 CGI mit 306 PS. Eine Mercedes SLK AMG-Version wird dann wahrscheinlich auf einen Biturbo-V6 zurückgreifen.

Im Gegensatz zum Serienmodell erhält die AMG-Version je zwei Auspuffendrohre rechts und links der neugestalteten Heckschürze. Auch an der Front wird die AMG-Version an einer gegenüber dem Standard-SLK deutlich modifizierten Frontschürze zu erkennen sein. Hier zeigen sich besonders große Lufteinlässe und Spoilerwerk.

In der Seitenansicht dominieren neue AMG-Leichtmetallfelgen mit Breitreifen. Hinter den Felgen arbeitet eine größere Bremsanlage. Selbstverständlich gehören die üblichen AMG-Accessoires im Innenraum dazu.Neben den neuen Motoren bekommt der SLK auch ein neues Fahrwerk mit variabler Dämpfung.

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Manuel Dohr/Holger Wittich

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