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Mercedes SLS AMG Flügeltürer

Die Wiederbelebung der Legende - mit Video

Der Urahn feierte in den 50er Jahren zahlreiche Rennerfolge und ist bis heute eines der begehrtesten Mercedes-Modelle. 2010 bringen die Schwaben den neuen, 571 PS starken Flügeltürer auf den Markt.

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Foto: Hersteller

2010 kommt der neue Flügeltürer von AMG-Mercedes.

2010 kommt der neue Flügeltürer von AMG-Mercedes.
2010 kommt der neue Flügeltürer von AMG-Mercedes. Der anspruchsvolle Sachsenring mit schnellen Berg- und Ta... Trotz der Flügeltüren verneint der SLS Exoten-Attitüden. Die Proportionen lassen die ausgeglichene Gewichtsverteil... An der Hinterachse sind die 20 Zoll Felgen mit Reifen der... Der Heckspoiler fährt automatisch oder auf Knopfdruck au... Erst Tür schließen, dann anschnallen; Buckel im Dachhim... So kommt er ab Frühjahr 2010: der Serien-Mercedes SLS. Interieur: Übersichtlich, sachlich, mercedestypisch mit ... Regler für Schaltstrategie, Ansprechverhalten und Rennst... Doppelkupplungsgetriebe und Drive-Unit mit Favoritentaste... An der Vorderachse sind 19 Zoll-Räder montiert. Der Mercedes SLS AMG bietet Platz für zwei Personen. Maximales Drehmoment von 650 Newtonmeter bei 4.750 Umdreh... Der SLS schaltet auf Wunsch weich oder zackig. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 315 km/h erreicht. Der Durchschnittsverbauch soll bei 13,0 Litern liegen. Beschleuningung: Von null auf 100 km/h benötigt der SLS ... Der Mercedes SLS AMG bringt 1,6 Tonnen auf die Waage. Etwa 160.000 Euro kostet der neue Supersportwagen. Der SLS unterzieht sich zur Zeit noch einem harten Testpr... Bis Ende 2009 sollen alle Tests abgeschlossen sein. Der Frontmittelmotor-Sportler kommt im Frühjahr 2010. Unter der Haube schlägt ein V8-Herz mit 571 PS. Der 6,3-Liter-Saugmotor ist aus anderen AMG-Modellen beka... Er erfuhr für den SLS jedoch eine gründliche Überarbei... Der Flügeltürer wird mit einem Siebengang-Doppelkupplun... Es ist in Transaxle-Bauweise an der Hinterachse montiert. Eine AMG-Hochleistunsgbremse sorgt für standesgemäße V... Der neue Flügeltürer hat ein Aluminium-Chassis. Auch auf der Nordschleife muss sich der SLS im Testbetrie... Optional ist eine Keramik-Bremsanlage erhältlich. Eine mechanische Differenzialsperre sorgt für optimale T... Der SLS ist das erste von AMG eigenständig entwickelte F... Die Motoren werden in Affalterbach hergestellt. Auf dem Motorenprüfstand durchlaufen sie ein Testprogramm. Dabei werden Höchstbelastungen simuliert. Das Triebwerk soll lediglich 206 Kilogramm wiegen. Dank Trockensumpfschmierung konnte der Fahrzeugschwerpunk... Die Ansauganlage wurde bei AMG ebenfalls optimiert.

Sie ist zurück: Die Legende, die Erfüllung zahlreicher Männerträume. Die Rede ist nicht von Marilyn Monroe, die knitterfrei aus einer Zeitmaschine entsteigt, sondern von einem ganz besonderen Automobil.

Der Mercedes SL-Flügeltürer aus den 50er Jahren übte schon zu seiner Zeit eine große Faszination auf alle Autofans aus. Zwar wurde er nur von 1952 bis 1953 gebaut, doch seine Linienführung, die nach oben öffnenden Flügeltüren sowie der Dreiliter-Sechszylinder mit Benzineinspritzung und obenliegender Nockenwelle machten aus dem Mercedes mit der internen Bezeichnung W194 eine Legende. Der 300 SL 215 erreichte dank seiner 215 PS bis zu 260 km/h - ein für die damalige Zeit in einem Serienauto geradezu unvorstellbarer Wert.

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Schlagworte

Mercedes · Flügeltürer · AMG · SLS · Sportwagen · V8

571 PS aus acht Zylindern

Bis heute recken sich Männerhälse, spitzen erwachsene Familienväter die Ohren, wenn eines der seltenen und sündhaft teuren Originale zufällig im Verkehr vorüberzieht. Die Faszination Flügeltürer ist auch nach über 50 Jahren ungebrochen. Ein guter Zeitpunkt also, um die Legende aufzufrischen.
 
Denn der neue Mercedes-AMG-Flügeltürer wird bereits im Frühjahr 2010 bei den Händlern stehen. Aktuell unterzieht sich der auf den Namen Mercedes Benz SLS AMG getaufte Sportwagen einem harten Testprogramm. Dieses soll bis Ende 2009 abgeschlossen sein. Schon heute sind die technischen Eckdaten des neuen Flügeltürers bekannt. Sie dürften bei Autofans für wässrige Münder sorgen.
 
Denn der SLS AMG - bei dem es sich im Übrigen um das erste von AMG eigenständig entwickelte Fahrzeug handelt- wird von einem 6,3-Liter-V8 angetrieben. Dieses Triebwerk ist bereits aus anderen AMG-Modellen bekannt, erfuhr aber für das neue Aushängeschild der Marke eine grundlegende Überarbeitung. Die Sauganlage entwickelten die Ingenieure in Affalterbach komplett neu. Darüber hinaus erfuhren der Ventiltrieb sowie die Nockenwellen eine Überarbeitung. Der Einsatz strömungsoptimierter Stahlrohrfächerkrümmer sowie die Entdrosselung der Abgasanlage leisten einen weiteren wichtigen Beitrag, um aus den 6.208 Kubikzentimetern Hubraum die Maximalleistung von 571 PS zu generieren. Die Höchstleistung liegt bei 6.800 Kurbelwellenumdrehungen an, das maximale Drehmoment von 650 Newtonmeter steht bei 4.750 Touren zur Verfügung. Das überarbeitete V8-Aggregat soll sich durch eine noch ausgeprägtere Drehfreude auszeichnen als beispielsweise das im Mercedes C63 AMG verbaute Triebwerk, auf dem der SLS-Motor basiert.

Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe

Das Herzstück des Flügeltürers wurde der gesteigerten Leistung mittels Schmiedekolben und einer verstärkten Kurbelwellenlagerung angepasst. Die Motorsporterfahrung von AMG spiegelt sich auch in der Umstellung auf Trockensumpfschmierung wider. Dies erlaubt unter anderem eine tiefere Einbauposition, woraus wiederum eine Absenkung des Fahrzeugschwerpunktes resultiert. Um Reibungsverluste im Motor zu reduzieren, sind die Zylinderlaufbahnen mit einer speziellen LDS-Beschichtung versehen.
 
Die Kraft der 571 Pferde trifft dabei auf ein vergleichsweise moderates Leergewicht von 1.620 Kilogramm. Denn der Frontmittelmotor-Sportler wartet mit einem Aluminium-Spaceframe und einer Alu-Karosserie auf. Der V8-Motor wiegt nur 206 Kilogramm. Daraus resultiert ein Leistungsgewicht von 2,84 Kilogramm pro PS. Für den Spurt von Null auf Tempo 100 veranschlagt Mercedes denn auch lediglich 3,8 Sekunden. Erst bei 315 km/h sollen die Fahrtwiderstände dem wilden Treiben ein Ende bereiten.

Das neue AMG-Doppelkupplungsgetriebe soll Schaltvorgänge ohne Zugkraftunterbrechung garantieren. Es ist in Transaxle-Bauweise direkt an der Hinterachse montiert. Eine Antriebswelle aus Karbon leitet die Gewalt des V8 an die angetriebenen Hinterräder. Der Pilot hat bei der Getriebeabstimmung die Wahl zwischen vier verschiedenen Fahrprogrammen, die von komfortabel bis sportlich reichen. Die sogenannte Race-Start-Funktion soll Katapultstarts mit optimalem Schlupf an der Hinterachse ermöglichen. Wichtiges Utensil für den Ausflug auf die Rennstrecke ist die serienmäßig verbaute mechanische Differenzialsperre. Auf abgesperrter Strecke soll der SLS-Flügeltürer seine Fähigkeiten zur Gänze entfalten können. Hierbei dürfte ihm die fast ausgeglichene Gewichtsverteilung von 48 zu 52 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse ebenso zugute kommen wie die montierte Hochleistungs-Bremsanlage.

Gegen Aufpreis sorgen sogar Keramik-Stopper mit größeren Bremsscheiben für standfeste Verzögerung. Sie verstecken sich leidlich erfolgreich hinter den gewichtsoptimierten Leichtmetallrädern im 19- respektive 20-Zoll-Format und sollen sich zudem durch ein um 40 Prozent niedrigeres Gewicht auszeichnen. Das dreistufige ESP hält einen Sport-Modus parat, lässt sich bei Bedarf aber auch ganz abschalten.

Traum auf Rädern

Trotz der Rennwagen-ähnlichen Fahrleistungen des Mercedes SLS AMG soll sich der Durchschnittsverbrauch mit rund 13 Litern Super Plus im Rahmen halten. Der rund 150.000 Euro teure Flügeltürer soll die Euro5-Abgaswerte mühelos erfüllen.
 
Mercedes und AMG haben mit der Wiederbelebung der Legende eine weitere Generation von Autofans ins Träumen versetzt. Verdrehte Hälse, gespitzte Ohren, verträumte Blicke: Das Spiel der 50er Jahre wiederholt sich aufs Neue.

Hier finden Sie eine Historie zum Mercedes SL-Flügeltürer.

Autor: Manuel Dohr
Marc Jentzen | 23.03.2009, 20:22 Uhr

Vom Flügeltürer gibt es hier im Blog auch ein recht interessantes Video:

http://blog.mercedes-benz-passion.com/2009/03/mercedes-benz-sls-amg-im-video/

kabinenroller | 12.03.2009, 17:13 Uhr

Der Urahn feierte in den 50er Jahren zahlreiche Rennerfolge

Hoecker | 12.03.2009, 15:42 Uhr

@kabinenroller

Sie sprechen von Rennwägen.

Hans | 12.03.2009, 14:41 Uhr

Also ein Sportwagen ist per definitionem ja nicht unbedingt ein Fahrzeug, das auch im Motorsport eingesetzt wird. Außerdem sollte man doch unterscheiden zwischen Sportwagen -wie dem Flügeltürer- und Supersportwagen, wie etwa einem Murcielago LP640 oder Pagani Zonda.

kabinenroller | 12.03.2009, 14:35 Uhr

Mercedes SLS AMG Flügeltürer
Die Wiederbelebung der Sportwagen-Legende

Aha, und in welcher Serie wird er starten - nach welchem Reglement ist er gebaut? Oder muss man, um ihn z.B. bei den 24h Nürburgring wieder komplett umbauen?

Ich frage mich immer häufiger warum ein Auto Supersportwagen heißt, wenn man damit ohne Umbauten in keiner Klasse starten darf.

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