Mercedes SLS AMG Flügeltürer
Ein Blick ins Innere des Mercedes SLS AMG
Erstmals öffnet Mercedes die Flügeltüren des SLS AMG und erlaubt einen detaillierten Blick auf den Innenraum. Das Exterieur des Mercedes SLS AMG Flügeltürers bleibt jedoch noch ein noch gut gehütetes Geheimnis.
Auch ohne die auffälligen Flügeltüren würde der Mercedes SLS AMG schon unverkennbar seine Sportwagen-Attribute zeigen: eine lang gezogene Motorhaube, ein kurzes Heck, 20 Zoll große Leichtmetallräder, eine breite Spur sowie die steil stehende Windschutzscheibe.

Der Mercedes SLS AMG passt in eine Normgarage
Der Mercedes SLS AMG wird jedoch erst mit seinen Flügeltüren zum richtigen Hingucker - und verlangt von seinen Passagieren auch eine tiefe Verbeugung. Schließlich bleibt zwischen den geöffneten Türen und der Fahrbahn nur eine Spanne von 1,50 Meter. Das Durchstiegsmaß beträgt gerade einmal 1,08 Meter. Dafür ist der Fall über die 45 Zentimeter hohe Einstiegsleiste in die Sportsitze umso höher. Sitzt der Fahrer des Mercedes SLS AMG doch nur knapp 37 Zentimeter über der Fahrbahn.
Immerhin sollen die Gasdruckdämpfer das Schließen und spätere Öffnen der Flügeltüren mit geringem Kraftaufwand erlauben. Selbst Besitzer einer Normgarage sollen mit der Flügeltür-Konfiguration nicht an die Grenzen respektive Wände oder Decke stoßen.
Sportsitze und Sportlenkrad schmücken den Mercedes SLS AMG
Fahrer und Beifahrer erwarten im Inneren des Mercedes SLS AMG Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und Zwei-Zonen-Sitzpolster. Die Sitzwangen aus gehärtetem Schaumstoff sollen optimalen Seitenhalt bieten - die "inneren Zonen von Sitzflächen und -lehnen sollen Langstreckenkomfort bieten".
Mercedes SLS AMG: Schaltpaddel steuern das 7-Stufen DSG
Für die richtige Arbeitsposition, um den Mercedes SLS AMG auch adäquat bewegen zu können, sind diverse Stellmotoren für die Längsposition, die Sitzhöhe, Lehnenneigung, Längseinstellung, Sitzkissenneigung, die Seitenwangen und die Lordosenunterstützung zuständig. Ein Memory-Paket erlaubt das Speichern von drei Einstellungen. Auch die Lenksäule kann elektrisch verstellt werden, an dessen Ende das Sportlederlenkrad mit unten abgeflachtem Lenkradkranz und einem Durchmesser von 365 Millimeter prangt.
Das Volant kann axial um 60 Millimeter verstellt werden sowie jeweils um 2,3 Grad nach oben oder unten. Die Schaltbefehle an das Doppelkupplungsgetriebe gibt der Fahrer des Mercedes SLS AMG via Schaltpaddel aus Edelstahl am Lenkrad weiter.
| Mercedes SLS AMG | |
|---|---|
| Motor: | V8 |
| Hubraum: | 6.208 ccm |
| Leistung: | 571 PS |
| bei: | 6.800 /min. |
| Drehmoment: | 650 Nm |
| bei: | 4.750 /min. |
| Leegewicht: | 1.620 kg |
| Leistungsgewicht: | 2,83 kg/PS |
| Leistung pro Liter: | 92 PS |
| Drehmoment pro Liter: | 104,7 Nm |
| 0 - 100 km/h: | 3,8 s |
| Vmax: | 315 km/h |
| Getriebe: | 7 stuf. DSG Transaxle |
| Preis: | 150.000 € |
| Verbrauch: | 13l S/100 km |
| Sitzhöhe ü. Fahrbahn: | 369 mm |
| Schulterraum: | 1.483 mm |
| Ellenbogenbreite: | 1.606 mm |
| Kopffreiheit: | 990 mm |
| Beinraum Fahrer: | 990 mm |
| Beinraum Beifahrer: | 1.054 mm |
| Öffnungswinkel Türen: | 70 Grad |
| Abstand Tür offen/Fahrbahn: | 1,50 m |
| Durchstiegsmaß: | 1,08 m |
| Einstiegshöhe: | 450 mm |
Drive-by-wire-Technik im SLS AMG Flügeltürer
Mit den weiteren Multifunktionstasten am Lenkrad steuert der Fahrer Audio-, Telefon und Navigationsfunktionen sowie die serienmäßige Sprachbedienung Linguatronic. Auch das Hauptmenü im Kombiinstrument kann per Lenkradtasten bedient werden.
Als Highlight möchte Mercedes im SLS AMG die mächtige aus massivem Metall gefertigte Mittelkonsole verstanden wissen, die sich als AMG Drive Unit dem SLS-Fahrer zuneigt. Hier sticht besonders der Mini-Wählhebel für das Drive-by-wire-Siebengang-DSG ins Auge. Motorstartknopf, Drehregler für die Getriebe-Fahrprogramme inklusive "Racestart" und die ESP-Abschaltung befinden sich ebenfalls auf der Mittelkonsole. Außerdem gibt es noch den Taster für das Multimediasystem auf der Mittelkonsole - die Anzeige der gewählten Funktionen übernimmt das sieben Zoll große Display.
SLS AMG: Von "Warm up" bis "Race"
Direkt hinter dem Lenkrad halten die beiden Rundinstrumente den Fahrer in Sachen Tempo, Drehzahl, Kraftstoff und Motoröltemperatur auf dem Laufenden. Zwischen den Rundinstrumenten hat Mercedes im SLS AMG Flügeltürer ein 4,5 Zoll großes Zentraldisplay vorgesehen, das Kilometerstand, Reichweite, Verbrauch etc. auf Knopfdruck preisgibt. Des Weiteren kann sich der SLS-Fahrer die vier Reifendrücke anzeigen lassen. Drei Modi zeigen in "Warm up" die Kühlwasser- und Getriebeöltemperatur, in "Set up" den ESP-Modus und in "Race" den Racetimer an.
Der Mercedes SLS AMG kostet rund 150.000 Euro
Doch auch der Beifahrer im Mercedes SLS AMG darf sich auf seiner Seite über ausgeklügelte Features freuen. So hat er direkten Zugriff auf das Handschuhfach mit 3,7 Liter großem Fassungsvermögen inklusive Brillenfach. Außerdem fällt in sein Hoheitsgebiet auf der Mittelkonsole die 12-Volt-Steckdose, der Aschenbecher, der Zigarettenanzünder, die Netztasche im Fußraum und die eigenen Flügeltür.
Soundpaket im SLS AMG aufpreispflichtig
Für die Sicherheit an Bord des Mercedes SLS AMG Flügeltürer sorgen Dreipunktgurte mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern, zwei adaptive Airbags für Fahrer- und Beifahrer, Knieairbags, Seitenairbags und Windowbags. Die weitere Serienausstattung des Mercedes SLS AMG: Einstiegsleisten in Wagenfarbe, Cord-Fußmatten mit AMG Logo, Einbruch- und Diebstahlwarnung, elektrische Feststellbremse, Keyless Go, Lederpolster, Parktronic, Regensensor, Sitzheizung, Sportpedalerie aus gebürstetem Alu, Tempomat.
Aufpreispflichtig sind: Soundsystem von Bang&Olufsen, DVD-Wechsler, elektrische Sitzverstellung mit Memory-Paket, Interieur-Carbon-Paket, Sitzanlage in Naturleder/Flechtleder. Die Preise für den Mercedes SLS AMG beginnen bei cirka 150.000 Euro.
Nur zur allgemeinen Info: Als Inspiration für den SLS AMG diente der Mercedes-Benz 300 SLR von 1955, das sogenannte "Uhlenhaut"-Coupé. Das gilt sowohl für die Proportionen als auch Details wie den Transaxle-Antrieb. Es lohnt sich, den 300 SLR mal anzuschauen, um zu sehen, wie viele Marken sich an dem Modell bedient haben (und bedienen).
Thema Lüftungsdüsen: Dabei handelt es sich offensichtlich um das gleiche System wie im R 107, den SL der 70er und 80er. Design hin oder her, diese Düsen sind ergonomisch einfach ideal: Mit den Fingerspitzen in das Kreuz greifen und ruck, zuck ohne Gefummel die Luftrichtung einstellen.
die klimaanlagen und cd radio usw einheit ist doch nahezu c klasse..
@ nightrider: Zitat Nightrider vom 10.04.2009, 10:19 Uhr "Der Innenraum könnte auch aus einer C-Klasse stammen, nur eben ein paar Zierblenden reingeklebt." Da verstehe ich auch die Quali drunter. Und selbst die Optik ist sowas von anders. Bitte mal hier rein schauen und vergleichen, bitte. http://www.autobild.de/ir_img/57576932_818d4d8cbb.jpg
jeans, das Auto heißt K.I.T.T! und außerdem habe ich nur von der Optik gesprochen, falls Du lesen kannst und nicht von der Qualität. Und Optik ist ja auch immer ein stückweit Ansichtssache.Und bitte hör auf hier Leute als dämlich zu bezeichnen. Wenn Du das machen willst, können wir uns gerne mal unter 4 Augen treffen und die Sache ausdiskutieren.
Dieses ganze aggressive Mercedes-gegen-Audi-gegen-BMW-Gezänk bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit muss doch nicht sein, oder? Im Grund hat man doch den Eindruck, dass jeder bei jedem "klaut". Die "Augenbrauen" des neuen 7er hatte die C-Klasse zuvor schon irgendwie und bei der SLS-Zeichnung kann mann den dominanten, senkr. stehenden, massiven Grill zwar einerseits als Zitat des Originals verstehen, aber gleichzeitig könnte man durch Austausch des Sterns gegen einen Mittelsteg auch eine tolle BMW-Niere draus formen...das ließe sich beliebig lange in alle möglichen Richtungen fortsetzen...
Was ich aber schon finde - andere vor mir haben' s hier auch geschrieben - ist, dass ein Fzg jenseits der 150T schon eigene Schalter haben dürfte (siehe S-Klasse (weitestgehend)!)
Und an der Stelle muss ich als alter - und oft unzufriedener BMW-Fan - diese Marke in Schutz nehmen. BMW hat im Gegensatz zu MB, Audi, Jaguar keine "breite Basis", die die Stückzahl treibt, den Preis drückt. Grüße


















































