Die Produktion im brasilianischen Werk Juiz de Fora werde im ersten Quartal 2007 anlaufen und folge damit der C-Klasse Limousine, die derzeit dort noch gefertigt werde, erklärte Daimler-Chrysler. Es gebe keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Beschäftigung am Standort Sindelfingen, sagte ein Daimler-Chrysler-Sprecher.
"Mit der Entscheidung nutzen wir das vorhandene Know-how und die Kapazitäten des Standortes in Brasilien", sagte Rainer Schmückle, leitender Geschäftsführer der Mercedes Car Group und verantwortlich für die weltweite Produktion. Das Werk in Juiz de Fora werde der einzige Produktionsstandort des C-Klasse Sportcoupés sein, das hauptsächlich auf die europäischen Märkte abziele. Das Fahrzeug wird zur Zeit noch im Daimler-Chrysler-Werk in Sindelfingen produziert, das sich in Zukunft auf die Fertigung der Limousinen der neuen Generation der C-Klasse konzentrieren werde.
Das neue Sportcoupé wird weiter auf der alten C-Klasse basieren. In Juiz de Fora wird derzeit die C-Klasse gebaut und zwar vor allem für den nordamerikanischen Markt. Zuvor war dort erfolglos die alte A-Klasse gebaut worden, die für Brasilien zu teuer war. In dem Werk werden rund 1.100 Mitarbeiter beschäftigt.
Mercedes: Sportcoupé aus Brasilien
Eigentlich war das Ende des Mercedes Sportcoupé bereits beschlossen, nun soll der C-Klasse-Ableger doch weiter gebaut werden. Allerdings wird das Sportcoupé zukünftig nicht mehr in Sindelfingen, sondern in Brasilien produziert.
Autor: ams/dpa


