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Mercedes und McLaren streiten um SLR-Nachfolger

Die Beendigung der Zusammenarbeit von Mercedes-Benz und McLaren beim Bau des Supersportwagens SLR zum Ende kommenden Jahres hat zu einer erheblichen Belastung der Beziehungen beider Unternehmen geführt.

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Foto: SB-Medien

Dach auf zum Test des Mercedes SLR McLaren Roadster. Spontan losgetretene 780 Nm geben im Mercedes Dragster-Ca... Mit der unsensiblen Lenkung benötigen wilde Drifts gro... Der Mercedes SLR McLaren verlässt die Welt voller G-Forc... ... wird zum Flügeltürer mit Stoffverdeck, ... ... wechselt endgültig ins Showgeschäft. Jenseits der Rennstrecke sonnt sich der SLR im Scheinwerf... Mit an Bord: reichlich kohlefaserverstärkter Kunststoff. Und doch wiegt der SLR so viel wie drei Formel 1-Rennwagen. Drückt man aufs Gas, schreddert der Achtzylinder wie aus... Bis der unerbittlich ausgedehnte Schub erst weit jenseits... Nur der Kopf ragt über die hohe Seitenlinie. Erst bei hohem Tempo finden Verwirbelungen den Weg ins In... Bei noch mehr Action toben Windhosen durchs Cockpit. Auch geschlossen bleiben die 332 km/h Spitze kein theoret... Dank Aluminium-Einlage bläht sich das Stoffdach nicht zu... Längs-Dynamik für Gourmands mit Verständnis für Trinker. Nutzt man den SLR als Dragster, gurgelt er bis zu 22,8 Li... Dafür liefert der 5,4-Liter-V8 mit Kompressor 626 PS ... ... und eine Beschleunigung von Null auf 100 km/h in 3,8 ... Verliert der SLR sein festes Dach, schwindet auch der Ren... Die Einbaulage seines Achtzylinders macht den SLR zum Str... Auf Höhe der überzeichneten Lufteinlässe sitzt der Mot... Der Zweisitzer steht für eine Realität jenseits des Fas... 19-zöllige Ventilatoren (Option) entlüften die Keramikb... Seine Eckdaten entstammen der Traumwelt. Das Heck weist nur der Luft den Weg, nicht den Abgasen. Der Motorblock sitzt hinter der Vorderachse, davor befind... Das Kunststoff-Windschott hat ganz schön mit der Kraft d... Im Roadster ist Loudness aktiv. Dazu etwas unbequeme Schalensitze. Der V8 wummert im Beat der Alt-Rapper Run-D.M.C. Drei Schaltgeschwindigkeiten lassen sich voreinstellen. Hinter Gittern: Startknopf auf dem Wählhebel der Getrieb... Stretch-SL, aber Schrumpf-Kofferraum mit 204 Litern. Zu haben ist der Roadster der Superlative ab 493.850 Euro.

Wie auto motor und sport aus Unternehmenskreisen erfuhr, plant McLaren nun einen eigenen Nachfolger für den Mercedes SLR, was Mercedes-Benz auf jeden Fall unterbinden will. Mercedes-Benz ist derzeit mit 40 Prozent an McLaren beteiligt und plant seit langem eine Mehrheitsübernahme.

Ron Dennis und Königsfamilie von Bahrain wollen eigenen Sportwagen

So forcieren McLaren-Chef Ron Dennis und sein Partner Mansour Ojjeh, die jeweils 15 Prozent halten, sowie die Königsfamilie Bahrains, die mit 30 Prozent an McLaren beteiligt ist, den Plan eines SLR-Nachfolgers. Zwei Prototypen mit Mittelmotorkonzept, die an den Ferrari F 430 erinnern, fahren bereits auf der Teststrecke. Einer der Prototypen ist mit einem Zehnzylinder-Rennmotor bestückt, der in Deutschland gebaut wurde. Mercedes weigert sich jedoch, Motoren bereitzustellen und hat McLaren ultimativ aufgefordert, das Projekt einzustellen. Andernfalls würden die Zahlungen an McLaren gestoppt.

Die Fortsetzung der Sportwagenpläne hat großen Einfluss auf den Verkaufswert des Teams. Ohne das zweite Standbein ist McLaren ein gewöhnlicher Rennstall. Hintergrund des Streits sind die Pläne von Mercedes, die Mehrheit an McLaren zu übernehmen. Dennis fordert für seine Anteile einen Preis, der sich an den 115 Millionen Euro orientiert, die die Königsfamilie Bahrains 2007 für ihren 30-Prozent-Anteil bezahlt hat.

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Autor: Michael Schmidt
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