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Mercedes USA

Absatzplus als Ziel

Foto: United Pictures 7 Bilder

Trotz der Talfahrt des amerikanischen Automarktes hält Mercedes-Benz an seinem US-Wachstumsziel in diesem Jahr fest.

16.05.2008

Im Monat Mai sei der Absatz bisher gut gelaufen, sagte der USA-Chef von Mercedes-Benz, Ernst Lieb, am Donnerstag (15.5.) in New York. 2008 will die Tochter des Daimler-Konzerns in den USA ihr Vorjahresergebnis von gut 235.400 verkauften Modelle übertreffen. Bis Ende April lag Mercedes-Benz in den Vereinigten Staaten beim Absatz mit 1,4 Prozent knapp im Plus.

Große Unsicherheit auf dem schwachen US-Markt

Die USA seien momentan der härteste und am meisten umkämpfte Markt der Welt, sagte Lieb. "Wenn es ein Hersteller derzeit hier schafft, dann hat er auch überall andernorts gute Chancen." In der Branche herrsche eine große Unsicherheit über die weitere Entwicklung. Der Absatz auf dem gesamten US-Markt könne dieses Jahr unter 15 Millionen Stück fallen, aber auch knapp 16 Millionen erreichen, meinte Lieb. 2007 waren die Verkaufszahlen um 2,5 Prozent auf 16,15 Millionen Wagen gesunken - der niedrigste Stand seit Ende der 90er Jahre.

Lieb: "Wir können nicht mehr produzieren"

Eine große Belastung sei weiter der starke Euro, betonte der Manager. Mercedes-Benz habe zwar den Vorteil einer eigenen US-Produktion. Das Werk in Tuscaloosa (US-Bundesstaat Alabama) sei aber mit mehr als 200.000 Fahrzeugen pro Jahr an der Kapazitätsgrenze. "Wir können dort nicht wirklich mehr produzieren."

Keine A- und B-Klasse für die USA

Spekulationen um eine US-Einführung der kleineren Modellreihen der A- oder B-Klasse erteilte Lieb eine klare Absage. "Wir glauben nicht, dass dies Sinn machen würde." Angesichts rasant gestiegener Benzinpreise finden allerdings auch in den Vereinigten Staaten kleine Autos immer mehr Käufer. Von seinem im Januar in den USA gestarteten Kleinwagen smart verkaufte Daimler bis Ende April 6.159 Exemplare.

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