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Vier Fragen an Mercedes-Vertriebschef Joachim Schmidt

"Führungsanspruch ist unser Antrieb"

Joachim Schmidt Foto: Daimler 27 Bilder

Mercedes-Benz-Marketing- und Vertriebsvorstand Joachim Schmidt erläutert gegenüber auto-motor-und-sport.de die Gründe für die neue Marken-Philosophie bei Mercedes Benz, über die diese Woche alle Mitarbeiter weltweit informiert werden. Im Mittelpunkt der neuen Philosophie stehe der "Führungsanspruch".

24.02.2010

Daraus leitet Schmidt die Werte Faszination, Verantwortung und Perfektion ab. Ob "das Beste oder nichts", ein Leitbild des Gründers Gottlieb Daimler, künftig auch als externer Markenclaim verwendet wird, will der Architekt der neuen Strategie noch nicht preisgeben.

Warum ist eine neue Marken-Philosophie überhaupt notwendig - und was sind die größten Veränderungen zur alten?
Schmidt: Mercedes-Benz befindet sich in einer Offensive, was vor allem für unsere Produkte gilt. Wir werden innerhalb der nächsten 24 Monate 16 neue Modelle auf den Markt bringen. Ich glaube, unsere bisherige Markenpositionierung verträgt mehr Selbstbewusstsein, um diese offensive Wachstumsstrategie optimal zu unterstützen. Wir haben das Automobil erfunden und viele in Automobilen selbstverständliche Technologien kommen aus unserem Hause: von der Sicherheitszelle, über das ABS, den Airbag oder das ESP bis zu den heutigen technologischen Highlights, Stichwort "PRESAFE" oder dem Müdigkeitsdetektor "Attention Assist". Schon aus dieser Historie heraus erwarten unsere Kunden immer ein Stückchen mehr. Für uns heißt das: Wir wollen in allen Bereichen das Beste liefern. Deshalb steht mehr denn je der Führungsanspruch im Zentrum unserer Marke und ist gleichzeitig die Maxime unseres Handelns. Ich denke, das ist schon ein deutlicher Unterschied, den auch unsere Kunden im Umgang mit unserer Marke und Produkten positiv erleben werden.

Warum kommunizieren Sie das Leitbild nicht auch selbstbewusst über die klassischen Kommunikationskanäle in einer breit angelegten Image-Kampagne nach außen?

Schmidt: Wir starten mit der Kommunikation dort, wo es am wichtigsten ist - bei uns, den Mitarbeitern von Mercedes-Benz. Wenn wir dieses motivierende und handlungsleitende Leitbild verinnerlichen und uns bei allem was wir tun daran orientieren, wird es Realität. Sie sehen, hier geht es nicht um Worte, sondern um Taten. Natürlich überlegen wir uns auch, welche Elemente der Markenpositionierung wir zu einem späteren Zeitpunkt für die externe Kommunikation nutzen.

Wie wird sich der externe Markenauftritt verändern, jetzt nachdem das Soundlogo bereits wieder abgeschafft wurde?
Schmidt: Eine souveräne und selbstbewusste Markenpositionierung hat natürlich unmittelbaren Einfluss auf die externe Darstellung unserer Marke. Da haben wir bereits ein paar gute Ideen, über die wir heute noch nicht reden können.

Was ist wichtiger: Design oder Marketing?

Schmidt: Diese Frage stellt sich uns nicht. Unsere Kunden kaufen ein zur Perfektion entwickeltes Produkt mit einem faszinierenden Design und erwarten einen hervorragenden Service. Nur darum geht es im Kern. Aber man muss es auch bekannt machen und Produkt und Marke beständig mit einer adäquaten Kommunikation pflegen.

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