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Mercedes Vision G-Code

Sieht so das neue GLC Coupé aus?

Mercedes Vision G-Code Foto: Mercedes 33 Bilder

Wasserstoff als Treibstoff, Solarzellen auf der Karosse - da muss das Design futuristisch sein. Optisch könnte der Mercedes G-Code aber auch ein Vorbote für die Coupé-Version des GLK-Nachfolgers sein.

03.11.2014 Uli Baumann

Mercedes eröffnet am Montag (3.1.2014) in Peking ein neues Entwicklungszentrum. Von hier aus sollen künftig Modelle und Mobilitätskonzepte aus dem asiatischen Blickwinkel heraus entstehen. Als eine erste Kostprobe der neuen Zukunftsgestalter zeigen die Schwaben die Studie Mercedes G-Code, die ein futuristisch gezeichnetes SUV Coupé zeigt.

Mercedes Vision G-Code
Mercedes Vision G-Code 2:03 Min.

Mercedes G-Code mit futuristischem Coupé-Design

Kurz und stämmig steht der Mercedes G-Code auf seinen 21 Zoll großen Leichtmetallrädern. Auf einer Länge von nur knapp 4,10 Meter folgt einer kurzen Motorhaube ein langes Greenhouse und ein stark abfallendes Coupédach. Die langen vorderen und die kurze hinteren Türen öffnen gegenläufig und kommen ohne B-Säule aus. Die Überhänge sind extrem kurz gehalten. Nahezu unsichtbare A-Säulen lassen die Fensterflächen des 1,90 Meter breiten und 1,50 Meter flachen G-Code optisch umlaufen. Eine erhöhte Bodenfreiheit und angedeutete Unterfahrschutzelemente an Front und Heck unterstreichen die SUV-Züge. Gut 30 Zentimeter kürzer als der GLA könnte der G-Code als Sub-Kompakt-SUV oder als Idee für ein GLA-Coupé durchgehen, das die Bezeichnung Coupé auch verdient. Optisch könnte speziell die Front allerdings auch ein Hinweis sein, was Mercedes-Kunden beim Nachfolger des konservativ-kantigen GLK erwartet, der ja in Anlehnung an die C-Klasse GLC heißen wird.

Das Gesicht des G-Code erstrahlt je nach Betriebsmodus in einer anderen Farbe. Möglich macht dies ein großes Display hinter dem zentralen Stern im Kühlergrill. Flankierend breiten sich LED-Scheinwerferaus, die nur im Betrieb aus ihren Höhlen ausfahren. Ebenfalls nur bei Bedarf aus den A-Säulen schwenken Rückblickkameras, die die herkömmlichen Rückspiegel ersetzen.

Antrieb über Wasserstoff und Strom

Futuristisch wie der ganze G-Code-Ansatz gibt sich auch das Antriebskonzept. Unter der vorderen Haube arbeitet ein mit Wasserstoff gespeister, aufgeladener Verbrenner, an der Hinterachse schiebt eine E-Maschine an. Die bezieht ihren Strom aus Rekuperation, per Kabel aus der Steckdose oder vom Multivoltaik-Lack der Karosse. Selbst die elektrostatische Aufladung durch den Fahrtwind sowie die Hubbewegungen des Fahrwerks werden wieder dem Energiekreislauf zugeführt. Je nach Betriebsmodus fährt der Mercedes G-Code rein elektrisch, im Hybridmodus, mit Front- oder Allradantrieb.

Spektakulär ist der Innenraum: Werden die Türen geöffnet, bewegen sich die Sitze in eine Ruhestellung. Hat man im 2+2-Sitzer Platz genommen, so nehmen Gestühl und Pedalerie ihre Arbeitsposition per Smartphonesteuerung ein und passen sich dank Bodyscan optimal an ihre Besetzter an. Dann entfalten sich Lenkrad und Display. Wie von Geisterhand gesteuert, bringen sich dann noch die Lüftungsdüsen in Position.

Sollten die Passagiere den G-Code mal wieder verlassen müssen, sorgen elektrische Mini-Scooter für Mobilität im urbanen Umfeld.

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