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MG Rover

Neues Geld und Interessenten

Foto: MG Rover

Um die Galgenfrist für den insolventen britischen Autohersteller MG Rover noch etwas zu verlängern, hat jetzt die Muttergesellschaft Phoenix Venture Holding angeboten, verschiedene Aktiva im Wert von 49 Millionen Pfund zu veräußern.

13.04.2005

Unter anderem würde dabei ein Schloss in Mittelengland zu Geld gemacht. Für die Insolvenzverwalter von PricewaterhouseCoopers zählt dabei allerdings nur, dass diese Gelder schnell fließen müssen. Unterdessen melden die Verwalter, dass sich über das Wochenende eine Reihe von Interessenten gemeldet hätten, die allerdings durchweg nicht bereit waren, den Geschäftsbetrieb von Rover durch eine Finanzspritze aufrechtzuerhalten.

Wie die "China Business News" berichtet, wird die chinesische Shanghai Automotive Industrial Corp (SAIC) entscheiden, ob man nochmals Gespräche mit MG Rover aufnehmen wird. Das Unternehmen beabsichtige aber eigentlich nicht eine Übernahme sondern ein Joint Venture an dem man die Mehrheit hält. Auf jeden Fall will man vorerst die Ermittlungen zur konkreten finanziellen Situation des Unternehmens abwarten.

Ersatzteile gesichert

Gesichert ist dagegen die Ersatzteilversorgung aller MG Rover-Kunden. XParts, ein Tochter-Unternehmen der Caterpillar-Group und verantwortlich für die Ersatzteilversorgung, versicherte am Dienstag (12.4.), man habe für rund 40 Millionen Pfund Teile am Lager und zudem weiterführende Partnerschaften mit 800 Zulieferern.

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