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MGC Rhein-Ahr

Ostertour 2008

Nachdem die weitläufige Vorplanung eigentlich das Chateau Cherimont in Belgien als Ziel unserer diesjährigen Tour vorgesehen hatte, mußte kurzfristig umdisponiert werden, da die historische Hütte leider noch geschlossen war. Kurzerhand wurde eine Fahrt ins Blaue beschlossen; mal sehen, was so offroadmäßig in Lothringen machbar ist.

30.03.2008 Powered by

Treffpunkt war am Karfreitag um 15:00 Uhr die Raststätte Elztal an der A48. Zu dem Zweifahrzeugkonvoi, der sich schon bei Georg zusammengefunden hatte, stieß aber niemand mehr dazu. So starteten dann 7 MGCler in zwei grünen Autos in Richtung Frankreich.Nach Tankstop in Luxembourg und anschließender Meditation im Stau Richtung Nancy trafen wir dann abends um 21:00 Uhr in Dizier ein. Auf Empfehlung der örtlichen Gendarmerie bezogen wir Quartier in einem kleinen Hotel am Ortsrand der Stadt. Glücklicherweise hatte der Koch noch keinen Feierabend und wir konnten satt in die Betten fallen.Am nächsten Morgen ging es dann nach leckerem Frühstück zum Starpunkt der ersten Tour nach Ionville.Katya und Bernd mit dem roadbook in den Händen hatten den Job der Navigatoren übernommen Der Weg führte uns bergauf und bergab duch eine verschneite Winterlandschaft. Die erste Pause im Gelände wurde sofort zum Bau eines Schneemanns genutzt. 

Im weiteren Verlauf bot die Strecke dann alles, was das Offroadfahren erst richtig interessant macht, tief verschlammte Waldwege, glitschige Auf- und Abfahrten, matschige Wiesen, von Bäumen versperrte und Bächen überflutete Wege. Dank dem Einsatz von Bergegurten und einem Beil konnten aber alle Passagen mit vereinten Kräften bewältigt werden. Mutter Natur hatte dann zum Ende dieser Tour noch ein Einsehen und säuberte die bis zur Unkenntlichkeit verdreckten Fahrzeuge indem sie den Zugang zur befestigten Straße vom Durchqueren eines Baches abhängig machte. Nachdem wir danm wieder festen Boden unter den Rädern hatten ging es zunächst einmal in einen kleinen Ort zum Tanken. Der gegenüber der Tankstelle liegende Waschpark wurde kurz genutzt, um die Scheiben wieder etwas durchsichtiger zu machen. Zu unserer Überraschung gab es sogar extra ausgewiesene Waschplätze für Quads und 4x4. Die Gegend wird wohl öfters von Gesinnungsgenossen aufgesucht. Über geteerte Straßen ging es dann in Richtung Vaucouleurs. Da hier der Startpunkt der nächsten Tour lag, wollten wir ein Nachtlager in der Nähe suchen. Bei dem Versuch blieb es dann auch; es gab in der Nähe dieses Ortes kein geeignetes Quartier. Also ab in Richung Toul. Nach diversen Stadtrundfahren fanden wir dort ein kleines gemütliches Hotel. Klamotten verstaut, Autos geparkt, schnell den Matsch von den Köpfen gewaschen und trockene Sachen an; dann ab in die Stadt zur Nahrungssuche. Die Kinder hatten dann schnell eine Pizzeria ausfindig gemacht und überlegten nach Sichtung der Speisenkarte was dann wohl alles Arbeit für die Zähne werden sollte. Aber leider war kein Tisch mehr frei; alles reserviert. Also mit Händen und Füßen den Wirt gefragt wo man noch gut essen könnte. Die Empfehlung des Pizzabäckers entpuppte sich dann als Glücksgriff. Ein kleines französisches Restaurant, freundliche Bedienung, leckeres Essen und nettes Ambiente versüßten uns den Abend. Der anschließende Verdauungsspaziergang ließ uns dann vor der wohlverdienten Nachtruhe noch mehrmals die Kathedrale umrunden. Das mitgeführte Navi kannte keinen Fußgängermodus. Das Frühstück am Sonntag nahmen wir dann etwas später ein. Nach Frühstück und Anfahrt nach Vaucouleurs gings dann los mit der 2. Tour. Über verschlammte Feldwege erreichten wir dann erst einmal eine kleine alte Burg. Leider war die Anlage verschlossen und die Besichtigung per Pedes musste ausfallen. Im weiteren Verlauf führte uns die Tour dann über kleine Feldweg entlang von überfluteten Wiesen bis nach Orches sur Meuse. Hier wurden bei einer fahrenden Bäckerin erst einmal die Nahrungsvorräte ergänzt und eine kurze Rast gemacht. Bei dem Versuch dem Roadbook dann weiter zu folgen, stellten wir dann fest, daß wir besser noch ein Boot mitgenommen hätten. Das Hochwasser der Maas machte das Befahren der Wege für radgetriebene Fahrzeuge unmöglich. Wir entschieden uns dann, gemütlich den Heimweg anzutreten. Nach einer ausgiebigen Pause in Luxembourg erreichten wir dann abends wieder heimatliche Gefilde.Einhelliges Resumee der Tour: Das machen wir noch mal mit Zelt bei besserem Wetter.Und vielleicht mit MT´s und ner größeren Axt im Gepäck.Harry Kurscheid

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