Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Michelin-Zukunft

Hersteller plant Werke in Schwellenländern

Foto: Michelin 20 Bilder

Der Reifenhersteller Michelin sieht sich in Europa und Nordamerika von Konkurrenz aus Südkorea und China bedrängt. Das Familienunternehmen plant gleichzeitig den Ausbau seiner Produktion in China, Brasilien und Indien.

23.09.2009

"Wir schaffen es mangels Kapazitäten nicht, dem Wachstum dieser Märkte zu folgen", sagte Konzernchef Michel Rollier dem Finanzblatt "La Tribune" am Dienstag (22.9.).

Reifenwerk in den USA geschlossen

Michelin ist mit 17,1 Prozent Anteil Weltmarktführer. Der deutsche Wettbewerber Continental liegt mit 5,9 Prozent auf Platz vier. "Das Schlimmste liegt hinter uns", sagte Rollier zur Absatzkrise. Nach dem Lagerabbau steige die Fertigung und der Kapitalfluss werde 2009 positiv bleiben. "Doch wir sehen neue koreanische und chinesische Konkurrenten kommen." China habe riesige Kapazitäten und die Neulinge hätten binnen fünf Jahren "mehr als 20 Prozent des nordamerikanischen Marktes" erobert. Michelin habe ein Werk in den USA schließen müssen.

Schwere Verluste im ersten Halbjahr

Zur Erhöhung der US-Importzölle auf chinesische Reifen sagte Rollier, er sei "prinzipiell für Freihandel". Im ersten Halbjahr 2009 hatte Michelin einen Verlust von 122 Millionen Euro verbucht. Der Absatz schrumpfte um 23 Prozent und der Umsatz fiel um 13,4 Prozent auf 7,13 Milliarden Euro. Nur in China wuchs das Geschäft. Michelin hat weltweit 117.500 Mitarbeiter.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Autokredit berechnen
Anzeige