Die Tuningbranche in Deutschland setzt jährlich Autos und Zubehörteile im Wert von rund 4,7 Milliarden Euro um. Davon entfallen etwa 25 Prozent, also rund 1,75 Milliarden Euro auf Felgen und Reifen. Besonders an letzterem, auf 800.000 Einheiten geschätzten Kuchenstück, will auch Michelin, die das Tuning-Geschäft für sich wieder entdeckt haben, künftig stärker partizipieren.
Tuner als Image-Träger
Die Margen im Ersatzgeschäft mit sportlichen Breitreifen sind hoch, der mögliche Image-Gewinn beträchtlich.
Was liegt da näher, als potente Tuningautos mit französischem Gummi zu bereifen und deren Qualitäten erfahrbar zu machen. Zwischen Häppchen und technischer Aufklärung diente der kompakte Kurs im Baden Airpark den geladenen Gästen als Erlebnispiste. Fahren, um zu erfahren, erleben, wie sich Profilblöcke in den Asphalt verbeissen, wie sich Theorie in schwarze Muster auf der Piste ummünzen lässt. Vergleichsfahrten mit verschieden bereiften BMW M3 machten dann zudem noch die Evolutionsstufen vom Straßen- über den Sport- bis hin zum Slick-Reifen greifbar.
Durchweg begeisterte Fahrerminen zauberten dann auch Freude auf die Gesichter der Michelin-Mannschaft. Die Gummi-Bande 2008 scheinen geknüpft zu sein - die Tuning Day-Auflage für 2009 ist bereits beschlossene Sache.






