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Mille Miglia 2013

Oldtimer-Rallye am seidenen Faden

Mille Migila 2013 Foto: Arturo Rivas 37 Bilder

Erst eine Energieleistung der Organisatoren aus dem Automobilclub von Brescia brachte den roten Pfeil, das Markenzeichen der Mille Miglia, in diesem Jahr zum Leuchten.

21.05.2013 Dirk Johae Powered by

Roberto Gaburri, der Vorsitzende des Organisationskomitees und Präsident der Mille Miglia s.r.l., war die Erleichterung anzumerken. "Wir haben die ganze Welt nach Brescia geholt", sagte der drahtige Bresciano bei der Siegerehrung der Mille Miglia im Opernhaus von Brescia, dem Teatro Grande.

Mille Miglia kurz vor Absage

Doch es fehlte nicht viel, dann hätten die Gäste aus aller Welt an diesem Mai-Wochenende nicht den Weg in die Lombardei zur Mille Miglia gefunden. "Es gab die Überlegung, die Mille Miglia erst wieder 2014 zu veranstalten und für dieses Jahr abzusagen", gestand Marco Makaus, der Geschäftsführer der 1000 Miglia s.r.l. im Motor Klassik-Interview. Die Gesellschaft war im Juni 2012 gegründet worden, um die berühmteste Oldtimerrallye der Welt wieder enger an Brescia, die Hauptstadt der Mille Miglia, und den örtlichen Automobilclub zu binden.

Makaus hatte das Zepter zusammen mit Andrea Dalledonne aber erst im März übernommen, nachdem der bisherige Cheforganisator das Handtuch geworfen hatte. "Aber die Mille Miglia ist ein zu wichtiger Wirtschaftsfaktor und wir brauchen in unserem Land dringend ökonomische Impulse", erklärte der ehemalige Manager in der Autoindustrie und Oldtimer-Enthusiast. "Außerdem wollten wir die vielen Teilnehmern, die der Mille Miglia ungeachtet aller Umstände die Treue gehalten haben, nicht enttäuschen."

Rekordstarterfeld bei Mille Miglia

1.575 Nennungen waren in Brescia eingegangen, noch mehr als im Jahr zuvor. "Deshalb haben wir das Starterfeld um 40 auf 415 Autos aufgestockt", so Makaus. Um eine reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung zu gewährleisten, wurde auch die Anzahl der Polizisten aufgestockt: 1.000 Ordnungshüter waren in den 192 Städten und Ortschaften im Einsatz, dazu fuhren 50 Motorradpolizisten im Feld mit.

Diese große Zahl an Polizisten sollten vor allem für die Sicherheit im Teilnehmerfeld der Mille Miglia sorgen. "Es geht uns um die Zukunft der Mille Miglia, für die wir sorgen müssen", meint Makaus. Auf die Zukunft der berühmtesten Oldtimerrallye der Welt baut auch der junge Gesamtsieger Juan Tonconogy: "Ich weiß, dass wir uns alle im nächsten Jahr wieder sehen."

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