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Milliardeninvestition in deutsche Werke

Mercedes richtet Produktion neu aus

Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstandes Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management.

Mehr als drei Milliarden Euro will Mercedes 2014 in den Ausbau und die Modernisierung seiner deutschen Werke investieren. Damit einher geht eine Neuordnung der weltweiten Pkw-Fertigung. Der Premiumhersteller hofft, seine Wettbewerbsfähigkeit damit zu steigern.

11.09.2014 auto motor und sport

Mit einer Investition in Höhe von über drei Milliarden Euro wird Mercedes seine Produktion in den deutschen Werken noch in diesem Jahr neu organisieren. Ziel dieser organisatorischen Neuausrichtung sei es, die Wettbewerbsfähigkeit der Marke nachhaltig zu steigern und bessere Voraussetzungen für ein weltweites Wachstum zu schaffen, teilte der Autohersteller am Mittwoch in Sindelfingen mit. Die Produktionskapazitäten in den deutschen Mercedes-Werken sollen gesteigert und die laufenden Kosten jährlich um fünf bis sechs Prozent gesenkt werden.

Neuordnung nach Produktarchitektur

Künftig sollen die einzelnen Mercedes-Werke nicht mehr so autonom wie bisher agieren. Stattdessen errichtet der Autobauer ein weltweites Produktionsnetzwerk, das sich an den Produktarchitekturen orientiert. Unabhängig vom Standort werden Manager die Verantwortung für einzelne Fahrzeugplattformen tragen, dazu zählen die Heckantriebs-Architektur (MRA), die Frontantriebs-Architektur (MFA), die Architekturen für SUV (MHA) und Sportwagen (MSA) sowie die Powertrain-Architektur (MPA). Damit will der Hersteller nach eigenen Angaben näher an die jeweiligen Märkte rücken und mit der Produktion schneller auf Nachfrageänderungen reagieren können - insgesamt also flexibler werden.

Rund eine Milliarde Euro werde in das Werk Sindelfingen fließen, eine weitere Milliarde sei für das Stammwerk in Untertürkheim, das für die Motorenproduktion verantwortlich ist, vorgesehen, heißt es in der Pressemitteilung. 750 Milliarden Euro stellt der Hersteller für den Kapazitätsausbau im Werk Bremen bereit, der Rest geht an das Kompaktwagenwerk Raststatt.

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