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Bugatti Typ 57S Atalante

Millionenschwerer Scheunenfund

Foto: Bonhams 9 Bilder

Die Verwandten von Harold Carr staunten nicht schlecht: Nach dem Tod des 89-jährigen Arztes fanden sie in dessen Garage einen von nur 17 gebauten Bugatti Typ 57 S Atalante.

02.01.2009 Powered by

Die Überraschung im Millionenwert stand fast 50 Jahre lang unbeachtet in einer Garage: Ein Erbe des gestorbenen Briten hat beim Aufräumen des Nachlasses einen Oldtimer aus dem Jahr 1937 entdeckt. Das Auto - ein Bugatti Typ 57S Atalante - soll im kommenden Monat in Paris während der Retromobile von Bonhams versteigert werden.

Rekorderlös wird erwartet
Es werden bis zu 6 Millionen Pfund (6,25 Millionen Euro) erwartet. Damit könnte der seltene den bisherigen Auktionsrekord für ein Auto von 4,7 Millionen Pfund brechen, wie britische Zeitungen am Freitag berichteten.

Insgesamt waren nur 17 dieser Autos gebaut worden. Der zurückgezogen lebende Arzt hatte den Wagen Mitte der 50er Jahre gekauft aber ihn schon ein paar Jahre später nicht mehr gefahren. Seit etwa 1960 stand er in seiner Garage in Newcastle im Nordosten Englands mit gefahrenen 42.299 Kilometern auf dem Tachometer.

James Knight, Chef von Bonhams Motorcars Department, zeigt sich begeistert über den Fund: "Es ist einer der letzten richtigen Scheunenfunde. Der Bugatti befindet sich in einem unglaublichen Originalzustand."

Der Bugatti war zudem nicht das einzige Auto im Nachlass Carrs: Neben ihm standen auch ein klassischer Aston Martin und ein Jaguar E-Type.

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