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Mini Cabrio Detroit Motor Show 2009

Offen und ehrlich

Mini Cooper Cabrio 2009 Foto: BMW 33 Bilder

Auf der Detroit Motor Show präsentiert Mini erstmals seine neue Cabrio-Generation. Nach dem großen Erfolg des Vorgängers hielten sich die Designer mit auffälligen Änderungen allerdings zurück.

28.11.2008 Tobias Grüner

Bereits Ende 2006 erhielt der geschlossene Mini seine erste Modellpflege, nun ist endlich auch das Cabrio an der Reihe. Dabei muss man schon ganz genau hinsehen, will man die Veränderungen im Vergleich zum Vorgänger erkennen. An der Front übernimmt nun auch das Cabrio die Schürze und den Grill seines Blechdach-Bruders, am immer noch knackigen Hinterteil fallen vor allem die neuen Rückleuchten und eine modifizierte Stoßstange ins Auge.
      
Die Scharniere der weiterhin nach unten zu öffnenden Heckklappe liegen nun nicht mehr außen, sondern verborgen im Inneren. Für eine verbesserte Sich nach hinten sorgt zudem ein neuer einteiliger Überrollbügel, der im Falle eines Überschlags innerhalb von 150 Millisekunden ausfahren soll.

Mini Cabrio 1:32 Min.

Behutsames Evolutionsprogramm

Ansonsten bleibt auch der neue offene Vertreter ein typisches Mitglied der Mini-Familie. Die hohe Seitenlinie, knappe Überhänge und große Radausschnitte sorgen für bekannte Proportionen. Als "gereifte Gesamtanmutung" bezeichnet Mini das Ergebnis des behutsamen Evolutionsprogramms. Auch beim bekannten Stoffdach, das sich innerhalb von 15 Sekunden automatisch öffnet und schließt, wurden keine großen Experimente gewagt.

Unter dem Softtop finden sich das bekannte Interieur des geschlossenen Modellbruders, das mit vielen Materialien und Farbkombinationen individuell gestaltet werden kann. Als Sonderzubehör können Frischluft-Fans noch den sogenannten "Always-Open-Timer" bestellen. Auf dem links neben dem Drehzahlmesser montierten Zusatzinstrument wird dann mit einem Zeiger und LEDs die Dauer angezeigt, in der das Cabrio offen bewegt wurde.

Das Cabrio hat aber auch praktischere Neuerungen zu bieten: Dank des modifizierten Überrollschutzes konnten die Ingenieure eine Durchladefunktion vom Kofferraum zu den umklappbaren Rücksitzen schaffen. Mit einem maximalen Ladevolumen von 660 Litern passt in das kompakte Cabrio nun auch Gepäck für längere Ausflüge. Bleiben die Rücksitzlehnen in aufrechter Position stehen noch 170 Liter bei offener Fahrt und 125 Liter bei geschlossenem Verdeck zu Verfügung.

Cooper und Cooper S

Motorseitig stehen im neuen Cabrio zwei quer eingebaute Vierzylinder-Aggregate zur Verfügung. Im Angebot sind das Mini Cooper Cabrio mit 120 PS und der turboaufgeladene Cooper S mit 175 PS. Serienmäßig sind die beiden Triebwerke mit einer Sechsgang-Schaltbox gekoppelt und mit der bekannten Start-Stopp-Automatik versehen. Mit einem Durchfluss von 5,7 Litern auf 100 Kilometer für den Cooper und 6,4 Litern für den Cooper S konnte Mini den Verbrauch der Cabrios noch einmal um 23 Prozent reduzieren.

Zum ersten Mal der Weltöffentlichkeit präsentiert sich der das neue Mini Cabrio auf der Detroit Auto Show (11.1.). Ab März sollen die beiden Mini-Modelle dann zum Preis von 22.500 Euro für das Cooper Cabrio bzw. 26.500 Euro für das Cooper S Cabrio beim Händler stehen. Bestellungen können allerdings jetzt schon aufgegeben werden.

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