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Mini Cabrio

Neuer Schub für die Marke

Foto: BMW 8 Bilder

Der BMW-Konzerns will den Absatz seiner Kleinwagen-Marke Mini mit Hilfe des neuen Cabrios deutlich steigern. "200.000 Einheiten werden wir als Durchgangsstation in wenigen Jahren erreichen", sagte BMW-Vertriebschef Michael Ganal in München.

24.05.2004

Im vergangenen Jahr hatte der Konzern 176.000 Minis verkauft. Auch wegen der positiven Resonanz auf das Cabrio ist Ganal überzeugt, dass in diesem Jahr der versprochene Rekordabsatz erreicht wird. Der Umsatz bei Mini werde dabei schneller wachsen als der Absatz.

Mini: Durchschnittserlös: 21.000 Euro

Mit dem geschlossenen Mini erzielt BMW heute bereits einen Durchschnittserlös von 21.000 Euro. Damit liegt dieser über der so genannten Golf-Klasse, obwohl der Mini von der Größe her eher in der Polo-Klasse angesiedelt ist. Durch den Aufpreis von etwa 3.500 Euro für die offene Version werde der Durchschnitts-Umsatz weiter steigen, sagte Ganal. Er betonte zudem, dass BMW in ganz Europa nahezu einheitliche Preise verlangt. "Bei Kleinwagen gibt es üblicherweise ein extremes Preisgefälle." Beim Mini variieren die Preise in einer Spannbreite von etwa sieben Prozent, bei Konkurrenten sind es nach Branchenangaben bis zu 30 Prozent.

Mit dem Cabrio will BMW auch erwartete Rückgänge beim Standard-Modell auffangen, das bereits seit knapp drei Jahren auf dem Markt ist. Ganal rechnet aber damit, dass durch das Facelift, das zeitgleich mit dem Cabrio zur Jahresmitte auf den Markt kommt, der Absatz des geschlossenen Minis weitgehend stabil gehalten werden kann. Daher gehe es 2004 nicht nur darum, den Absatz sichtbar und nicht nur um ein Fahrzeug zu erhöhen, um den Absatzrekord zu erreichen. "176.000 plus eins kann nicht unser Ziel sein."

Mindestens jeder fünfte Mini ist ein Cabrio

Auch für 2005 stellt Ganal weitere Absatzzuwächse in Aussicht. Das Wachstum solle aber organisch erfolgen, daher sollen die Kapazitäten nur behutsam ausgebaut werden. Nach Schätzung von BMW wird künftig jeder vierte oder fünfte Mini ein Cabrio sein. Dies könnte auf einen Absatz von zunächst etwa 30.000 bis 40.000 Fahrzeugen hinauslaufen. Nach dem ersten vollen Jahr des Cabrios 2005 sollen danach weitere Modellvarianten der Kleinwagenmarke eingeführt werden. "Die Quelle wird weiter sprudeln", sagte Ganal.


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