Mini Clubman: Kombi im Kleinformat

Update ++ Detail-Fotos, Preise, Videos ++ "Very British" sollte der Clubman werden - und das nicht nur vom Namen her. Und so zeigt der neue Lifestyle-Kombi im Mini-Design seine Extravaganz und Individualität nicht nur im Format sondern auch im Detail.

Mini gibt sich wieder einmal ganz bescheiden: Einfach nur einzigartig soll die neueste Kreation sein, die ab dem 10. November bei den Händlern angeboten wird. Ein verlängerter Mini , zugleich funktionell und sportlich - das klingt im ersten Moment nicht sehr originell. Viele neue Ideen stecken allerdings im Detail. Generated by HPS 5.5.2 from TOMORROW FOCUS Technologies GmbH #002006

Von vorne ist der Clubman ein echter Mini. Mit dem vertrauten Rundscheinwerfer-Gesicht gibt sich der Kombi auf den ersten Blick als neuer Spross der Familie zu erkennen. Ein Effekt, der von den Designvätern von vornherein so gewünscht war. Bis zur B-Säule entspricht der Clubman exakt seinen kleineren Brüdern. Dahinter wurden dem Kombi 24 Zentimeter extra spendiert.

Schokoladenseite liegt hinten

Und so hat sich Mini bei der verlängerten Variante vor allem am Heck einiges einfallen lassen. Anstelle einer großen Klappe lässt sich der Clubman-Hintern über eine zweiteilige "Splitdoor" öffnen. Sonst nur bei Kastenwagen üblich sollen die beiden nach außen schwingenden Türen einerseits das Beladen erleichtern und andererseits als Designelement an 60er-Jahre-Klassiker wie den Morris Mini Traveller erinnern. Auffällig sind auch die modernen Rückleuchten und eine individuell lackierte Hecktürumrahmung.

Als Packesel ist der noble Brite aber eigentlich viel zu schade und zudem auch nur bedingt geeignet. Hinter den beiden Türen warten magere 260 Liter Kofferraumvolumen auf  Ladung. Erst bei umgeklappten Rücksitzen machen sich die Extra-Zentimeter einigermaßen bemerkbar. Dann steigt das Ladevolumen auf immerhin 930 Liter. Nach der offiziellen Mini Terminologie ist der neue Clubman ja auch kein Kombi, sondern ein "Shooting-Brake".

Extra-Türchen für Fond-Passagiere

Aber nicht nur bei der Namensgebung beweist der Autohersteller Kreativität. Eine zusätzliche hintere Tür auf der rechten Fahrzeugseite soll den Zugang zum Fond erleichtern. Die hinten an der Karosserie angeschlagene "Clubdoor" öffnet sich gegenläufig und das auch nur wenn auch die Beifahrertür geöffnet ist.

Auch bei der Umwelt-Technik hat sich Mini einiges einfallen lassen, oder besser gesagt beim Mutterkonzern BMW abgeschaut. Wie bei den kleinen Minis des Modelljahres 2008 verfügen alle Clubman-Versionen serienmäßig über eine Bremsenergie-Rückgewinnung und eine Start-Stopp-Automatik. Um dem umweltbewussten Fahrer die effizienteste Fahrweise anzuerziehen, sind die handgeschalteten Minis zudem mit einer Schaltpunktanzeige ausgestattet.

Fahrleistungen wie bei den Kleinen

Der Fahrspaß soll bei allem Spardrang nicht auf der Strecke bleiben. Gewohnt sportlich abgestimmt soll das Fahrwerk auch im Clubman Go-Kart-Feeling vermitteln. Die Motoren sind alte Bekannte aus dem Mini-Regal. Neben dem 1,6-Liter Sauger mit 120 PS und dem 1,6-Liter Diesel mit 110 PS wird es auch einen Mini Cooper S Clubman geben. Dank 174 Turbo-PS schafft es die Topversion auf eine Endgeschwindigkeit von 224 Km/h. Spätestens hier ist von britischem Understatement nichts mehr zu spüren.

Als Basispreis für den Clubman ruft Mini 19.900 Euro auf. Dieser Preis gilt für die Cooper-Variante mit 1,6-Liter Vierzylinder-Benziner und 120 PS. Der 175 PS starke Cooper S Clubman steht mit wenigstens 23.900 Euro in der Liste. Für den einzigen Diesel in der Palette, den Cooper D Clubman mit 1,6 Liter großem Common-Rail-Turbodiesel und 110 PS, verlangt BMW 21.600 Euro.

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tgr

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