Mini Clubvan Concept auf dem Autosalon Genf

Spedieren, aber mit Stil

Mini Clubman Concept Auto-Salon Genf 2012

Mit dem Mini Clubvan Concept will Mini auf dem Autosalon Genf 2012 zeigen, dass Stil auch praktisch sein kann und Funktionalität sich durchaus auch von der attraktiven Seite zeigen kann.

Der Mini Clubvan - mehr Lifestyle für den Handwerker? Wohl kaum. Der Mini-Transporter soll sich an Kunden wenden, die neben Werkzeug auch ein entsprechendes Image transportieren möchten, wie beispielsweise Kunstgaleristen, Modedesigner, Caterer oder Fotografen.

Zwei Sitzplätze im Mini Clubvan Concept

Auch sie dürften sich für harte Fakten interessieren: Mit 3,96 Meter in der Länge, 1,68 Meter in der Breite und 1,43 Meter in der Höhe gleichen die Maße des Mini Clubvan denen des bereits in Serie gebauten Clubman. Statt fünf Sitzplätzen bietet der Clubvan aber nur zwei, dafür soll der komplett ebene Laderaum das 930 Liter große Maximalvolumen des Clubman übertreffen - Kunststück?

Die fünf Türen des Clubman behält der Mini Clubvan bei: je eine Türe für Fahrer und Beifahrer, zwei seitlich aufschwingende Türen am Heck und eine gegenläufig öffnende Pforte hinter der Beifahrertür.

Mini Clubvan Concept in "Renngrün" auf dem Autosalon Genf

Im Laderaum des Mini Clubvan Concept sind sechs Fixierösen im Boden eingelassen, so können Gegenstände mit Spanngurten gesichert werden. Zusätzlich werden Fahrer und Beifahrer durch ein fest verankertes Trenngitter geschützt. Damit es nicht nur für Sicherheit, sondern auch für einen schönen Anblick sorgt, besteht das Trennelement im unteren Bereich aus massivem Aluminium und im oberen Teil aus silberfarbenem Edelstahl. Die Seitenwände und der Boden des Laderaums sind mit anthrazitfarbenem Stoff ausgelegt, der Dachhimmel in der gleichen Farbe gestrichen. Von außen zeigt sich der Mini-Transporter in British Racing Green – britisches Renngrün also; die Seitenfenster sind in guter Lieferwagen-Manier blickdicht versiegelt.

Der Mini als Lieferwagen ist keine Neuerfindung. 1960, ein Jahr nach dem Start des klassischen Mini, kam der Morris Van auf den Markt. Der zeichnete sich durch einen um zehn Zentimeter verlängerten Radstand, eine zweiflügelige Hecktür und einen geschlossenen Laderaum aus. Erst danach folgte der Morris Mini-Traveller, dessen modernes Pendant auf den Namen Clubman getauft wurde. Heute läuft es bei Mini umgekehrt: Erst der Clubman, dann der Transporter.

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