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Mini John Cooper Works

Workaholic

Foto: Mini 11 Bilder

Nach dem Erwerb der Namensrechte stellt Mini auf dem Genfer Autosalon die ersten eigenen John Cooper Works-Modelle vor. Der werksseitig verschärfte Kleinwagen bringt es nach der Leistungskur auf satte 211 PS.

24.02.2008 Tobias Grüner Powered by

Die sportlichsten Minis trugen schon immer den Namen von John Cooper. Um das Erbe des britischen Tuners würdig auszufüllen verpassten die Werks-Ingenieure dem Mini und seinem Kombi-Bruder Clubman Rennsporttechnik vom Feinsten. Die Hauptaufgabe bestand darin, dem kleinen 1,6 Liter Motor möglichst viele Pferdchen zu entlocken. Dank einem Twinscroll-Turbolader, verstärkten Kolben, neuen Ventilen und einem angepassten Zylinderkopf weist das Leistungsblatt schließlich 211 PS und ein maximales Drehmoment von 260 Nm aus.

Sparsamer Sportler

Der Vierzylinder mit Direkteinspritzung basiert auf dem Aggregat, das auch bei den Rennboliden der Mini Challenge im Einsatz ist. Damit wird der kleine Mini in 6,5 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt, der Clubman benötigt für den Standard-Sprint drei Zehntel mehr. Bei beiden Modellen soll der Vortrieb erst bei 238 km/h enden - auch wenn die zentral angeordnete Tachoskala 260 km/h als optimistisches Ziel ausgibt. Als Verbrauch gibt Mini 6,9 Liter an, die Emissionen sollen unter den Euro 5-Grenzwerten liegen.

Die Kraftkur des Coopers endet allerdings nicht beim Motor. Beide Mini-Modelle verfügen über eine modifizierte Abgasanlage, ein überarbeitetes Sechsgang-Getriebe und eine an die Leistungssteigerung angepasste Bremsanlage. Damit der Mini die Kraft auch möglichst reibungslos auf die Straße bringt, wurde der Fronttriebler mit einem elektrischen Differenzial ausgerüstet. Exklusive Leichtmetallfelgen im 17-Zoll-Format sowie ein härter abgestimmtes Fahrwerk runden den sportlichen Auftritt ab.

Tuning-Zubehör ab Werk

Optional kann der Kunde seinen Mini noch mit den Zubehör-Teilen des Cooper Works Tuning Programms ausstatten. Wer das komplette Paket bestellt, erhält einen Dachspoiler, ein Sportfahrwerk mit rot lackierten Federn, Spiegelkappen in Carbon-Ausführung, eine Domstrebe für den Motorraum, modifizierte Einpassungen für die Seitenblinker und gelochte Bremsscheiben. Auch im Innenraum gibt es vom Sportschalthebel im Carbon-Dekor bis zum Gear-Shift-Indicator renntaugliches Sonderzubehör.

Der im britischen Oxford gebaute Sportler kostet in der normalen Mini-Version 27.700 Euro. Die Preise für die getunte Kombi-Version Clubman beginnen bei 29.500 Euro.

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