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Mini-Kaufberatung - alle Varianten und Ausstattungen

Die komplette Mini-Modellpalette im Überblick

Mini Kaufberatung Foto: Achim Hartmann 30 Bilder

Kaum ein Auto spielt derart mit den Emotionen seiner Fahrer wie der Mini. Welche rationalen Argumente bei der Wahl des richtigen Modells ausschlaggebend sein können, zeigt die Kaufberatung. auto motor und sport hat alle Varianten gemessen und geprüft.

01.07.2010 Jens Dralle

Beim Antrieb des Mini gilt: einer für alle. Die unterschiedlichen Varianten schöpfen ihre Kraft aus einem 1,6-Liter- Vierzylinder, die beiden Diesel sind ebenfalls eng miteinander verwandt. Sämtliche Aggregate sind an ein leichtgängig und präzise zu schaltendes Sechsganggetriebe gekoppelt, das die optionale Automatik entbehrlich macht.

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Kaufberatung Mini: alle Modelle in der Kaufberatung
auto motor und sport 14/2010
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Mini-Kaufberatung: Motoren- und Getriebeauswahl des Mini

Schon der Mini mit dem 75-PS-Benziner hängt gierig am Gas, zeigt sich dabei durchaus kultiviert. Außerhalb der Stadt ist es mit dem Temperament dagegen vorbei. Der bei den Käufern besonders beliebte 98-PS-Motor bietet deutlich mehr Fahrspaß, dreht gleichmäßig hoch. Ihm fehlt jedoch das Spritspar-Paket mit Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung. Erst die nur auf Anfrage beim Händler erhältliche Version Minimalist (400 Euro Aufpreis) wartet damit auf. Die mitgelieferten Energiesparreifen beeinträchtigen das Handling jedoch deutlich. Somit gilt die Empfehlung dem 122 PS starken Mini Cooper. Die Mehrkosten von 2.700 Euro gegenüber dem Mini One relativieren sich angesichts der besseren Ausstattung (Klima und Leichtmetallräder). Zudem begeistert das Triebwerk mit seiner Drehwilligkeit, ab 4.000/min legt es sogar noch eine Schippe drauf. Den klassisch-kernigen Saugmotor-Klang gibt es gratis dazu.

Dabei hält sich der Verbrauch in Grenzen, was man von den Turbomodellen Mini Cooper S und John Cooper Works selbst angesichts der guten Fahrleistungen nicht behaupten kann. Die Diesel knausern naturgemäß talentierter. Hier gilt wie bei den Benzinern: lieber zum Mini Cooper D greifen - den Aufpreis rechtfertigen sowohl die bessere Ausstattung als auch der höhere Spaßfaktor. 

Mini-Ausstattung und Extras: Zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten

Nur wenige Fahrzeuge lassen sich derart vielfältig personalisieren wie der Mini. Im Zubehör-Programm finden sich unzählige Dekors für Dach, Motorhaube und Spiegel. Aber auch nützliche Positionen wie Kindersitze und verschiedene Trägersysteme stehen im Katalog. Wer mit einem auf sich zugeschnittenen Mini liebäugelt, sollte daher bei der Bestellung mit den oft teuren Extras haushalten - angesichts der einfach ausgestatteten Mini One-Modelle fällt das jedoch nicht leicht. Beim Mini Cooper befindet sich zwar alles Wesentliche mit an Bord, was allerdings auch für den tristen Plastik-Look im Cockpit gilt. Etwas optischen Pep und vor allem hohen Sitzkomfort bieten die Sportsitze in Stoff-Leder- Kombination. Sie beinhalten zudem hübschere Dekorleisten. Dazu passt das griffige Sport-Lederlenkrad. Die 16-Zoll-Räder tun dagegen nicht nur der Optik gut, sie verbessern nochmals das Fahrverhalten.

Alle drei Einzeloptionen sind Bestandteile des Chili-Pakets, das darüber hinaus nützliche Details wie Nebelscheinwerfer, einen höhenverstellbaren Beifahrersitz, Bordcomputer und die gut regelnde Klimaautomatik beinhaltet. Für Sicherheit bei allen Wetterlagen sollten sich Käufer das Sichtpaket mit Regensensor und Abblendlicht-Automatik sowie dazu die beheizbaren Scheibenwaschdüsen und Außenspiegel gönnen. Ebenfalls empfehlenswert: das moderat eingepreiste Bixenon-Licht. Als entbehrlich erweisen sich das elektronische Sperrdifferenzial und die sportliche Fahrwerksabstimmung - sie raubt dem Mini den wenigen Restkomfort.  

Mini-Kaufberatung: Neues Infotainment lieferbar

Der Mini bietet zum aktuellen Modelljahr ein neues Infotainmentsystem an, das auf den Namen Professional hört. Nicht nur der Name, auch die Menüstruktur ist von BMW bekannt. Die Bedienung erfolgt allerdings nicht per i-Drive, sondern mittels eines Bedienhebels, der einer Mensch-ärgere-dichnicht-Figur ähnelt und vor der Handbremse sitzt. Zwei Direktwahltasten sollen den Umgang erleichtern, was jedoch nur bedingt gelingt. Die Investition von 2.300 Euro lohnt sich daher nur für Viel-Navigierer und Technik-Freaks. Ansonsten ist man mit dem portablen Navi für 400 Euro gut bedient.

Wer öfters Musik hört, sollte zum MP3- fähigen CD-Radio Boost (210 Euro) greifen, das mit einer USB-Schnittstelle aufgerüstet werden kann. Dieses 420 Euro teure Extra beinhaltet zugleich eine einfach zu bedienende Bluetooth- Freisprechfunktion für Mobiltelefonie. Einen festen Platz bekommt das Handy in der Mittelkonsole, was inklusive des obligatorischen Multifunktions-lenkrads mit 990 Euro zu Buche schlägt. Für 740 Euro steht zudem ein Soundsystem von Harman/Kardon mit Achtkanalverstärker und 480 Watt Ausgangsleistung in der Aufpreisliste. Speziell bei hoher Lautstärke überzeugt die Anlage mit einem ausgewogenen Klang, lässt es bei niedrigerem Pegel allerdings etwas an Druck mangeln.  

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