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Mini total

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Foto: BMW 11 Bilder

Ende 2006 kommt die neue Generation des Mini auf den Markt. Die Neuauflage wird zunächst als Mini Cooper und Mini Cooper S angeboten. Ab dem ersten Halbjahr 2007 sollen der Mini One und eine Dieselversion folgen.

14.08.2006

Einen ersten Vorgeschmack auf den äußerlich nahezu unveränderten Mini gaben bereits die leicht getarnten Vorserienmodelle. Zur Markteinführung Ende 2006 stellt BMW nun offiziell die nächste Generation des Mini Cooper und Mini Cooper S vor.

Der Basis-Mini leistet aus einem 1,6-Liter-Vierzylinder mit Valvetronic 120 PS und kommt auf ein maximales Drehmoment von 160 Nm. Mit einem Turbolader und Direkteinspritzung bestückt bringt es dieses Triebwerk im Cooper S auf 175 PS und 240 Nm - per Overboost sollen kurzzeitig auch 260 Nm drin sein. Im Vergleich zum Mini Cooper ist das Fahrwerk des Mini Cooper S deutlich straffer abgestimmt. Für beide Modelle steht optional ein Sportfahrwerk zur Verfügung. Der Mini One, der in der ersten Hälfte 2007 kommen soll, wird 95 PS aus einem 1,4 Liter-Motor leisten. Hinzu gesellt sich ein sportliches Turbodiesel-Triebwerk.

Geschaltet wird im neuen Mini serienmäßig mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe - optional kann auch eine Sechsstufen-Automatik mit Schaltpaddels am Lenkrad geordert werden. Eine neue elektromechanische Servolenkung soll den Mini noch wendiger machen. Auf Knopfdruck soll die Servolenkung noch leichter reagieren und auch das Gaspedal noch spontaner ansprechen lassen.

Etwas gewachsen ist er, der Mini

Ein Tribut an den nun mit der Auslassseite nach vorn verbauten neuen Motor und die gestiegenen Anforderungen des Fußgängerschutzes. So legt der neue Mini Cooper um 60 Millimeter zu, der neue Mini Cooper S um 61 Millimeter. Der Radstand bleibt unverändert, die typischen Formmerkmale wie Hexagon-Grill und große Frontscheinwerfer bleiben ebenfalls erhalten. Charakteristisch ist auch weiterhin die Diagonalfuge zwischen Motorhaube und Seitenblinker. Das äußere Erscheinungsbild bestimmen nach wie vor kurze Karosserieüberhänge an Front und Heck.

Dagegen verläuft die ansteigende Gürtellinie höher als beim Vorgängermodell - am Heck beträgt der Unterschied 18 Millimeter. Außerdem verfügt der Mini Cooper über eine kleine Abrisskante am hinteren Dachende, die beim neuen Mini Cooper S entsprechend größer ausfällt. Die kräftige Seitenlinie wird bei beiden Modellen von großen Rädern und ausgeprägten Schultern unterstützt.

Zur Serienausstattung des Mini Cooper gehören 15-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Reifen der Größe 175/65, der Cooper S trägt 16-Zöller mit Reifen der Dimension 195/65. Optional stehen 17-Zöller mit Pneus im Format 205/45 und Sportfahrwerke zur Auswahl. Weitere Möglichkeiten zur Individualisierung bieten zwölf verschiedene Karosseriefarben, acht davon als Metallic-Lacke sowie eine Chromeline. Bei der Farbe des Daches haben Mini-Fans die Möglichkeit, unabhängig von der Wagenfarbe, auch eine schwarze oder weiße Lackierung zu ordern.

Umfassendes Sicherheitspaket an Bord

Dem Thema Sicherheit widmet Mini ABS, eine elektronische Bremskraftverteilung, eine Kurvenbremsregelung und eine elektronische Stabilitätskontrolle sowie eine abschaltbare Traktionskontrolle. Passiv wirken Front-, Seiten- sowie Curtain-Kopfairbags für Fahrer und Beifahrer am Sicherheitskonzept mit. Neu ist auch die Berganfahrhilfe "Hill Assist“ (in Verbindung mit der Stabilitätskontrolle DSC), die beim Anfahren an einer Steigung die Bremsen aktiviert und damit das Zurückrollen des Fahrzeugs verhindern soll.

Im Innenraum wurde das Armaturenbrett neu gezeichnet und die Bedienelemente neu geordnet. Auffälligstes Detail im Cockpit des neuen Mini ist das im Vergleich zum Vorgängermodell gewachsene zentrale Anzeige- und Bedieninstrument "Center Speedo". Hier sind neben der analogen Geschwindigkeitsanzeige auch alle Entertainment- sowie auf Wunsch die Navigationsfunktionen integriert. Zudem soll die Materialauswahl hochwertiger ausfallen. Gestartet wird künftig per Knopfdruck.

Die Preise sollen bei 17.350 Euro für den Cooper und 21.050 Euro für den Cooper S liegen. Der später erscheinende Mini One wird voraussichtlich ab 15.450 Euro zu haben sein.

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