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Mitsubishi

DC-Projekte bleiben

Foto: Mitsubishi

Der japanische Autohersteller Mitsubishi Motors Corp (MMC) hat die Auflösung von Kooperationsverträgen mit Daimler-Chrysler dementiert. Die laufenden Vereinbarungen würden fortgesetzt, teilte MMC am Donnerstag (26.8.) in Tokio mit.

26.08.2004

Zuvor hatte die japanische Zeitung "Nihon Keizai" ohne Quellenangabe berichtet, Mitsubishi wolle die Zusammenarbeit unter anderem bei Plattformen für Mittelklassewagen beenden.

Dagegen heißt es in einer MMC-Mitteilung: "Wir werden die Allianzprojekte fortsetzen, die für beide Unternehmen Vorzüge haben. Bezüglich Mittelklassewagen suchen wir weiter nach guten Lösungen, inklusive einer Kooperation mit Daimler-Chrysler."

Die Stuttgarter hatten im Frühjahr entschieden, sich nicht an einer milliardenschweren Kapitalerhöhung beim defizitären japanischen Partner zu beteiligen. Daraufhin kühlte das Verhältnis zwischen Tokio und Stuttgart ab. Daimler-Chrysler betonte mehrfach, die von 37 auf etwa 20 Prozent verringerten Anteile würden lediglich noch als Finanzbeteiligung gesehen.

Verbunden sind MMC und DaimlerChrysler durch den "Welt-Motor" (World Engine Projekt). Dabei geht es mit Hyundai um die gemeinsame Entwicklung und Produktion von Vierzylinder-Benzinmotoren. Bei der Produktion des Smart Forfour und des Mitsubishi Colt greifen die beiden Autokonzerne auf gemeinsame Plattformen zurück.

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