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Mitsubishi-Manager in Haft

Foto: Mitsubishi

Der frühere Präsident von des japanischen Daimler-Chrysler-Partners Mitsubishi Motors (MMC), Katsuhiko Kawazoe, und fünf andere ehemalige Manager des Autokonzerns sind am Donnerstag (10.6.) wegen ihrer möglichen Verantwortung für einen tödlichen Unfall verhaftet worden.

11.06.2004

Das teilten die Behörden am Donnerstag in Tokio mit. Im Jahr 2002 war ein Lastwagenfahrer am Steuer eines Mitsubishi Fuso ums Leben gekommen. Nach Ansicht der Polizei waren Mängel am Fahrzeug dafür verantwortlich.

Der viertgrößte japanische Autohersteller hatte im Jahr 2000 eingestanden, Jahrzehnte lang Mängel an Fahrzeugen systematisch vertuscht zu haben. Kawazoe war daraufhin zurückgetreten. Die Polizei geht davon aus, dass der Unfall durch eine umfassende Rückrufaktion hätte verhindert werden können.

Daimler-Chrysler prüft unterdessen Schadenersatzforderungen gegen Mitsubishi Motors wegen der Rückrufaktionen beim Lkw-Hersteller Mitsubishi Fuso. Die jüngste Rückruf-Aktion bezog sich auf 170.000 schwere Lkw aus den Jahren 1983 bis 1996. Zu der Zeit gehörte Fuso noch zu Mitsubishi und nicht zu Daimler-Chrysler. Deshalb richten sich mögliche Ansprüche auf Schadensersatz auch gegen MMC.

Daimler-Chrysler hatte am 1. April 2003 zunächst 43 Prozent am japanischen Nutzfahrzeug-Marktführer übernommen. Kürzlich wurde dieser Anteil auf 65 Prozent aufgestockt. Bei Mitsubishi Motors (MMC) hält der deutsch-amerikanische Konzern einen Anteil von rund 37 Prozent.

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