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Mitsubishi Motors reduziert Halbjahresverlust

Foto: Mitsubishi

Beim angeschlagenen japanischen Automobilbauer Mitsubishi Motors hat sich die Ertragslage verbessert: Im ersten Geschäftshalbjahr fiel zum Bilanzstichtag 30. September zwar noch ein Nettoverlust von 63,8 Milliarden Yen (462 Millionen Euro) an.

10.11.2005

Das bedeutet jedoch eine Verbesserung im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum mit einem Minus von 115 Milliarden Yen, wie der fünftgrößte Autobauer Japans am Donnerstag (10.11.) bekannt gab. Dazu trug unter anderem der schwächere Yen sowie ein sich verbesserender Absatz auf dem Heimatmarkt bei. Der Umsatz ging zwar um 79,5 Milliarden auf 991,3 Milliarden Yen zurück. Damit ist der Rückgang aber nicht so hoch ausgefallen wie vom Unternehmen zuvor erwartet.

Mitsubishi ließ die Prognosen für das noch bis 31. März 2006 laufende Geschäftsjahr unverändert. Grund seien die auf Grund der Einführung neuer Modelle höher angesetzten Ziele für die zweite Jahreshälfte. Zudem kalkuliere man eine Verschlechterung des Marktumfelds in den USA sowie die Unsicherheiten über die Folgen der hohen Ölpreise auf die Weltwirtschaft ein, hieß es. Mitsubishi erwartet für das Gesamtjahr einen Nettoverlust von 64 Milliarden Yen und einen Umsatz von 2,2 Billionen Yen. Das wäre eine Verbesserung zum Vorjahr, als Mitsubishi in Folge früherer Vertuschungsskandale um Defekte und Rückrufaktionen einen Nettoverlust von 474,8 Milliarden Yen bei einem Umsatz von 2,1 Billionen Yen eingefahren hatte.

Mehr Absatz im Europa

In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres setzte Mitsubishi weltweit 659.000 Autos ab, ein Zuwachs von 13.000. Auf dem japanischen Heimatmarkt verkaufte das Unternehmen 108.000 Fahrzeuge, 12.000 mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. In Nordamerika dagegen setzte Mitsubishi mit 81.000 Autos 11.000 weniger ab, unter anderem in Folge schwächer als erwarteter Verkäufe existierender Modelle. Vielversprechend verlief dagegen die Einführung des neuen Eclipse im Mai, hieß es. In Europa verkaufte Mitsubishi 131.000 Wagen, ein Anstieg von 19.000 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Hintergrund sei der robuste Absatz auf Märkten wie Russland, Deutschland und Großbritannien sowie die Einführung zwei neuer Modelle des Colt.

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