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Mitsubishi

Okazaki ist neuer Chef

Foto: Mitsubishi

Der angeschlagene japanische Autobauer Mitsubishi Motors hat Yoichiro Okazaki als Nachfolger des zurückgetretenen Rolf Eckrodt zum neuen Präsidenten und CEO gewählt.

30.04.2004

Der 61-jährige Okazaki ist derzeit Direktor beim Großaktionär Mitsubishi Heavy Industries. Eine weitere Personalentscheidung fiel mit der Wahl von Daimler-Chrysler-Nutzfahrzeug-Vorstand Eckhard Cordes in das Aufsichtsgremium von Mitsubishi Motors. Die Hauptversammlung, an der Cordes selbst nicht teilnehmen konnte, wählte ihn als nicht-geschäftsführendes Vorstandsmitglied. In Japan gibt es nicht wie in
Deutschland die Trennung von Vorstand und Aufsichtsrat.

Zu Beginn der Hauptversammlung sah sich das Management von Mitsubishi Motors wütenden Fragen zur prekären Lage des Autoherstellers ausgesetzt angesichts der kürzlichen überraschenden Kehrtwende des größten Einzelaktionärs Daimler-Chrysler. Aufgebrachte Aktionäre verlangten eine Erklärung, wie es dazu kommen konnte.

Unterdessen wies ein Sprecher des hochverschuldeten Konzerns einen Bericht der Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" zurück, wonach Mitsubishi Motors Branchenprimus Toyota um finanzielle Unterstützung bitten will. Die Mitsubishi-Gruppe arbeitet derzeit an einem neuen Sanierungsplan, der im Mai vorgestellt werden soll.

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