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Mitsubishi

Radikaler Sparkurs - Jobs gefährdet

Foto: Mitsubishi

Mitsubishi Motors kämpft mit einer milliardenschweren Kapitalerhöhung und drastischen Sparmaßnahmen ums Überleben. Mit dem Verkauf von Aktien sollen 450 Milliarden Yen (3,3 Milliarden Euro) neues Kapital aufgenommen werden.

21.05.2004

Dies gab der einzige defizitäre Autobauer Japans am Freitag (21.5.) bekannt. Da sich Daimler-Chrysler nicht daran beteiligt, sinkt der Anteil von 37 auf etwa 23 Prozent. Der Plan sieht auch den Abbau von knapp 20 Prozent der Stellen auf 38.200 bis März 2007 sowie die Kürzung der Produktionskapazitäten um 17 Prozent zum Geschäftsjahr 2006 vor.

"Die letzte Chance, als Autobauer zu überleben"

Die Zahl der Plattformen soll von 15 auf sechs bis 2010/2011 reduziert werden, die Materialkosten um 15 Prozent. Werke in Japan und Australien sollen geschlossen und die Unternehmenszentrale von Tokio nach Kyoto verlegt werden. Die Belegschaft in der Zentrale wird um 30 Prozent reduziert. Bei der Kapitalerhöhung machen die Sanierungsfondsgesellschaft Phoenix Capital, das US-Investmenthaus J.P. Morgan Chase sowie Mitsubishi-Gruppenunternehmen mit. "Dies ist die letzte Chance für uns, als Autobauer zu überleben", sagte Mitsubishi-Chairman Yoichiro Okazaki nach Bekanntgabe eines deutlich höher als erwartet ausgefallenen Nettoverlustes für das abgelaufene Geschäftsjahr 2003/2004 (31. März) von 215,4 Milliarden Yen (1,58 Milliarden Euro).

Daimler-Chrysler teilte mit, der höher als erwartet ausgefallene Verlust bei Mitsubishi werde die eigenen Gewinnprognosen für das laufende Jahr nicht beeinträchtigen.

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