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Mitsubishi

Sanierung geregelt

Foto: Mitsubishi

Die japanische Mitsubishi Motors Corporation und ihr größter Anteilseigner Daimler-Chrysler haben sich einem Zeitungsbericht zufolge auf einen zweistufigen Sanierungsplan für den angeschlagenen japanischen Autoherstellers geeinigt.

13.04.2004

Mitsubishi Motors soll in den kommenden Jahren rund 500 Milliarden Yen (rund 3,9 Milliarden Euro) erhalten, hieß es in einem Bericht der japanischen Zeitung "Nihon Keizai Shimbun" vom Wochenende unter Berufung auf informierte Kreise.

Noch in diesem Jahr werde Mitsubishi Motors mit einer Kapitalspritze zwischen 320 und 370 Milliarden Yen unterstützt. Daimler-Chrysler (Anteil: 37 Prozent) soll dem Bericht zufolge zwischen 200 und 250 Milliarden Yen (1,56 bis 1,95 Milliarden Euro) zuschießen. Die restlichen 120 Milliarden Yen sollen vom Mitsubishi-Konzern kommen.

In einem zweiten Schritt soll der deutsch-amerikanische Konzern - abhängig von den Sanierungsfortschritten bei dem fünftgrößten japanischen Autohersteller - noch einmal bis zu 150 Milliarden Yen (rund 1,17 Milliarden Euro) bereitstellen. Zudem wolle Daimler-Chrysler im Rahmen des Sanierungsplans die Mehrheit an Mitsubishi Motors übernehmen, berichtete die Zeitung. Außerdem sollen bei der staatlichen Entwicklungsbank sowie andere Finanzinstituten Finanzhilfen für Mitsubishi Motors zwischen 130 und 180 Milliarden Yen beantragt werden.

Des Weiteren soll dem Bericht zufolge Daimler-Chrysler auch eine stärkere Rolle im Management des japanischen Autoherstellers spielen. So soll Nutzfahrzeuge-Vorstand Eckard Cordes neben seinen bisherigen Aufgaben auch im obersten Führungsgremium von Mitsubishi Motors einen Platz einnehmen. Für Cordes sprächen seine Verdienste bei der Sanierung des japanischen Lkw- und Busproduzenten Mitsubishi Fuso. Seine Berufung soll dem Bericht zufolge auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 30. April beschlossen werden.

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