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Mobius II

Ein Auto für Afrika

Mobius II Foto: Mobius Motors 11 Bilder

Mobius Motors aus Nairobi in Kenia hat es sich zur Aufgabe gemacht Afrika zu automobilisieren. Mit dem Mobius II nehmen die Autobauer jetzt einen ersten Anlauf.

21.05.2014 Uli Baumann 2 Kommentare

Treibende Kraft hinter Mobius Motors ist Informatiker Joel Jackson, der mit dem Mobius II ein robustes, langlebiges und eben auch erschwingliches Fahrzeug anbieten möchte.

Der Mobius II, der bereits seit 2011 als Prototyp existiert, soll jetzt in einer Kleinserie von 50 Exemplaren an den Start gehen. Als Chassis und gleichzeitig Sicherheitszelle dient ein Stahlrohrrahmen. Hinten arbeitet eine Blattfeder geführte Starrachse, vorne eine Einzelradaufhängung. Die Karosseriebeplankung besteht aus einfachen Blechteilen. Schutz vor Wind und Wetter bietet nur ein Dach und die Frontscheibe. Auf weitere Fenster wurde verzichtet. Den Zustieg zum Fond ermöglicht eine einzelne Hecktüre.

Mobius II will kein Geländewagen sein

Vorne bietet der 3,88 Meter lange, 1,80 Meter breite und 1,87 Meter hohe Mobius II Platz für zwei Passaghiere. Im Fond können auf zwei längs ausgerichteten Bänken bis zu 6 Personen mitreisen. Alternativ befördert der Mobius II bis zu 625 Kilogramm Nutzlast. Der Mobius II bietet zwar lange Federwege, 26 Zentimeter Bodenfreiheit und ausreichend große Böschungswinkel - dennoch will der Mobius II nicht als Geländewagen gesehen werden.

Entsprechend treibt der 1,6-Liter-Benziner mit 86 PS und 128 Nm Drehmoment auch nur die Vorderachse an. Geschaltet wird per manuellem Fünfganggetriebe, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 120 km/h. Verzögert wird an der Vorderachse mit Scheibenbremsen, hinten kommen trommeln zum Einsatz. Der Mobius II rollt auf 15-Zoll-Reifen.

Die Ausstattung des Mobius II beschränkt sich auf das Wesentliche, was die Wartung vereinfachen und die Defektanfälligkeit veringern soll. Angeboten wird der Mobius II zu Preisen ab 950.000 Kenianischen Schilling zuzüglich Steuern, umgerechnet rund 7.800 Euro.

Neuester Kommentar

auch die Möglichkeit geben, sich Selbstständig zumachen,
nur dann kommt Wohlstand zustande ...

Klingt ja ganz gut; jedoch wenn Afrikaner die Verantwortung uebertragen erhalten (umso mehr ohne vorher gross investiert zu haben), endet das oft in einem Disaster; eines der letzten Beispiele ist Kenya-Airways.
Eine Fluggesellschaft, die in grosse Schwierigkeiten gebracht wurde.
Ich lebe (als Schweizer) in Kenya.

Kamau 1. Dezember 2016, 07:45 Uhr
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