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Mobilitäts-Startup von Volkswagen

MOIA wird VWs "moovel"

Florian Harms (links), CEO von MOIA und Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender von VW

Bis 2025 soll MOIA, das Mobilitäts-Startup von VW, Marktführer sein, erklärte der Konzern während der„Tech Crunch Disrupt“ in London. Doch was macht MOIA?

12.12.2016 Andreas Of

Die Gründung seines neuen Mobilitäts-Dienstleisters MOIA verkündete Volkswagen während einer Technologiekonferenz in London. Die eigenständige Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist, wenn man so will, die dreizehnte Marke des Konzerns. Volkswagen reagiert damit auf geänderte Bedürfnisse: „Auch wenn künftig nicht mehr jeder ein eigenes Auto besitzen wird, wollen wir mit MOIA dazu beitragen, dass jeder auf die eine oder andere Art Kunde unseres Unternehmens sein kann“, sagte VW-Chef Matthias Müller.

Daimler praktiziert das bereits seit geraumer Zeit mit dem Mobilitätsdienstleister und der App „moovel“. Ähnlich wird und soll auch MOIA funktionieren.

MOIA vermittelt Fahrten per App

Zunächst soll MOIA per Gett-App Fahrten vermitteln. Das sogenannte „Ride Hailing“ soll in 100 Städten weltweit Zugang zu Fahrten, Lieferdiensten oder Logistikleistungen vermitteln. Das zweite Geschäftsfeld, Pooling, funktioniert ebenfalls über eine App. Damit sollen Einzelfahrten in Städten vermieden werden. Die wesentlichen Unterschiede der beiden Geschäftsfelder: Ride Hailing vermittelt Fahrten innerhalb der Stadt und Pooling auch darüber hinaus. Mit der Stadt Hamburg hatte MOIA bereits im Herbst 2016 eine Mobilitätspartnerschaft vereinbart, die drei Jahre laufen soll.

Die neue Firma soll die Möglichkeiten der anderen 12 Konzernmarken nutzen und dem VW-Konzern Kunden bringen, die gar kein Auto kaufen wollen.

Chef des Startups ist Ole Harms. Die Geschäftsführung besteht außerdem aus dem Finanzchef Frank Dilger und COO Robert Henrich. Das Unternehmen beginnt am 1. Januar 2017 mit 50 Mitarbeitern und soll schnell wachsen: Bis 2025 soll MOIA „einen substanziellen Anteil des Umsatzes“ im Konzern erzielen. „Wir wollen uns mittelfristig zu einem der globalen Top Player unter den Mobilitätsdienstleistern entwickeln. Dafür werden wir um die besten Köpfe und Technologie-Start-ups werben“, sagt Harms.

Begriffe erklärt: Unser Mobilitäts-Wörterbuch

  • „Car-Sharing“: Zu deutsch: „Autoteilen“. Car-Sharing ist die organisierte gemeinschaftliche Nutzung eines Auto. Zu den bekanntesten Car-Sharing-Anbietern gehören car2go von Daimler, DriveNow! von BMW oder Flinkster von der Deutschen Bahn.
  • „Ride-Sharing“: Zu deutsch: „Sitzplatz-Teilen“. Unter diesen Begriff fällt zum einen die klassische „Mitfahrgelegenheit“, also das Anbieten von Sitzplätzen im eigenen Auto für Mitfahrer mit gleichem Ziel. Der umstrittene Fahrdienstleister Uber und sein vielerorts verbotener Dienst „UberPop“ fällt in gewisser Weise auch in dieses Raster, auch wenn der Begriff des „Ride Hailing“ besser passt.
  • „Ride-Hailing“: Zu deutsch: „Auto herbeirufen“. Diese Bezeichnung trifft vor allem auf das klassische Taxi zu. Aber UberPop und GETT vermitteln private Fahrzeuge (per App) zum kommerziellen und an festen Gebühren festgemachten Personentransport, sehen sich selbst aber eher als „Ride-Sharing“-Unternehmen.
  • „Last Mile“: Zu deutsch: „Letzte Meile, letztes Wegstück“: Die „Last Mile“ bezeichnet das letzte Stück Weg, dass man zurücklegen muss, um an sein eigentlich Ziel zu kommen. Beispiel: Man landet am Flughafen, muss aber noch zum 12 Kilometer entfernten Hotel gelangen – das wäre dann die „Last Mile“. Um diese „Last Mile“ streiten sich viele Mobilitäts-Dienstleister.
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