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Motor Klassik-Reise 2009

Mit Motor Klassik auf nach Schottland

Foto: Eberhard Persicke

"Nach Schottland also!" - Der deutsche Dichter, Theodor Fontane, hat um 1860 das Land "jenseits des Tweed" bereist und davon begeistert berichtet. Uns geht’s ähnlich, wenn wir an unsere diversen Schottlandreisen denken. Was fällt uns alles zu den Schotten und ihrem Land ein? Natürlich der Whisky, Nessie, Dudelsack, Männer mit karierten Röcken, Golf.

29.04.2009 Powered by

Burgen, Schafe und "Auf Flaschen gezogenes Sonnenlicht"

Aber auch und vor allem fallen uns ein: einsame Castles, Wolle, baumstammwerfende Riesen bei spektakulären Hochlandspielen, Schafe, Heidekraut, Ginster, mittelalterliche Trutzburgen, prunkvolle Herrensitze, reetgedeckte, niedere Gebäude, Moor- und Heideregionen, Einsamkeit, zigtausend Seen, Geiz, leider auch der "Drizzle", das schottische Nieselwetter. Obwohl das Wetter meist deutlich besser ist, als sein Ruf, das müssen wir klar zugestehen.

Aber auch Robert Burns und Sir Walter Scott, die zwei bedeutendsten schottischen Literaten und vor allem die unglückliche Maria Stuart, ein Königskind, das bereits zu Lebzeiten zur Legende wurde, deren Lebenshöhen und vor allem –tiefen, aber nach wie vor elektrisieren. Wir denken an die farbenprächtigen Kilts, an Harris Tweed, an Shetland-Pullover und, sagen wir's mit Bernard Shaw, "Auf Flaschen gezogenes Sonnenlicht", den Scotch als Malt, Grain und Blend.

Einzigartiges Schottland erfahren

Schottland ist so anders als der Rest der britischen Inseln, ja, es ist sogar innerhalb Europas einzigartig. Das "Wasser des Lebens", der Whisky, das schottische Nationalgetränk, leitet sich von dem gälischen Uisge Beatha ab, das ist das eine. Die schottische Küche, die sich stark an der französischen orientiert, das andere. Und das Wetter das dritte. Denn welches Schlossgespenst spukt schon bei Sonnenschein? Das geht nur bei Nieselwetter. Deshalb sollten wir den Schotten ihr Wetter nachsehen, zumal es dort auch oft längere, wochenlange Phasen ohne Regen gibt. Ehrlich! Schlussendlich muss noch die schottische Gastfreundschaft, eine Urtugend der kontaktfreudigen Schotten erwähnt werden.

Dies alles und viel mehr wollen wir unseren Gästen bei unserer B.i.G.-Tour Schottland - Sein Norden - zeigen, bieten, Sie erleben lassen. Die diesjährige Reise wird ein Höhepunkt unserer nunmehr seit 10 Jahren veranstalteten B.i.G.-Touren. Wir haben dermaßen viel hineingepackt, damit wir unseren Gästen einen der schönsten Landstriche Europas, wo man regelmäßig nicht jeden Tag hin kommt, näher bringen können.

Haben wir Ihnen den Mund wässrig gemacht? Wir haben Schottland bereits wiederholt bereist. Sein rauer Charme fasziniert und zieht gleichzeitig an. Geht's Ihnen auch so?

Das Boxenstop-Team wird diese Reise im Frühjahr im Detail ausarbeiten und wie üblich alle empfohlenen Routen abfahren. Wir haben deshalb das seltene Vergnügen, diese Reise zweimal erleben zu dürfen. Beim ersten Mal mit richtig Arbeit, beim zweiten, mit unseren Gästen, als pures Vergnügen. Alle Teams erhalten ein ausführliches Roadbook mit Straßenkarten. Darauf können Sie sich verlassen.

Unsere Streckenbeschriebe entlasten die Beifahrer gewaltig und führen zu den schönsten Sehenswürdigkeiten. Computer und ihre Programme sind nicht schlecht, können viel. Aber sie taugen nicht, um bei einer Reise Emotionen, Heimeliges zu vermitteln. Dafür sorgt das Boxenstop-Team, wenn wir uns wieder einmal eine gute Woche in Schottland herum schlagen, und alles Erfahrene, Erlebte, fein säuberlich zu Papier bringen. Von diesen richtig ins Detail gehenden Vorarbeiten profitieren später unsere Gäste.

Motto: Erholsamer Urlaub auf Rädern

Die Tagesetappen betragen regelmäßig um die 200 Kilometer. Möglicherweise geht’s am einen Tag etwas weiter, dafür am nächsten wieder kürzer. Unsere Gäste legen jeden Tag selbst fest, wann für sie die Rallye startet. Genauso die Strecken. Unser Roadbook ist nur ein Vorschlag. Dem folgen allerdings die meisten. Oder ehrlich gesagt, eigentlich alle. Im Konvoi wird bei Boxenstop-Reisen nicht gefahren - zumindest wir als Veranstalter sehen das nicht vor. Genauso wenig befassen wir uns mit Durchfahrtskontrollen, Sponsorengrüßen oder gar gezeiteten Sonderprüfungen. Unsere Teams haben Urlaub, verbringen ihre oft knappe Freizeit mit uns, wollen sich erholen. Da stören solche Übungen.

Bei den Boxenstop-Reisen gibt es eigentlich nur eine "Verpflichtung". Abends um 20:00 Uhr bitten wir zu Tisch, zum Abendmehrgangmenü. Auf dieses gemeinsame Dinner legen wir Wert, das ist uns wichtig. Hinzu kommt, dass die schottische Küche einen guten Ruf genießt. Es muss ja schluss-endlich kein Haggis sein, das schottische Nationalgericht, das einem gut erzogenen mitteleuropäischen Magen durchaus Probleme aufgeben kann.

Die gesamte Reise wird vom Boxenstop-Team sowie zwei Mechaniker in unserem Werkstattwagen, dem "Max", begleitet. Im "Max" transportieren wir täglich die Koffer unserer Gäste. Er dient gleichzeitig als Pannen- und Abschleppfahrzeug.

Und zu guter Letzt: Unser "Max" befördert auch eine mehr oder weniger gut ausgestattete Feldküche. Für was? Na klar, für die zahlreichen Picknicks, zu denen wir unterwegs, irgendwo im tiefsten Schottland einladen werden. Da fällt uns noch eine nette Geschichte ein. Bei unserer letzten Schottland-Reise haben wir vor der ältesten Whsiky-Destillerie, der Glenturet, schwäbische Maultaschen gebrutzelt. Der wohlduftende Geruch hat einen Japaner angezogen. Er kam zum Grill, konnte sich kaum beherrschen und wollte mit seinen Fingern eine schwäbische Maultasche grapschen. Ein freundlicher Klaps mit unserem Grillbesteck verwehrte den Zugriff. Breit grinsend fragte uns der Japaner: "What is this?". Verflixt und zugenäht dachte sich der männliche Teil des Boxenstop-Teams. Wie erklär ich dem Japaner schwäbische Maultaschen. Spontan fiel ein: "These are swabian haggis". Der Japaner nahm diese Information wohlgefällig entgegen und machte sich aus dem Staub mit der Bemerkung: "oh yes, oh yes". Mal sehen, was wir dieses Jahr in unseren Pfannen brutzeln werden. Eins ist sicher: no haggis, Sir!

Unsere Leistungen für Sie:

-8 x Übernachten in vorwiegend 4-Sterne Hotels mit Frühstücksbüffet und 4-Gang-Abendmenü

- Fährüberfahrt Amsterdam - Newcastle - Amsterdam, 2 x Übernachten in 2-Bett-Aussenkabinen, inkl. Frühstücksbüffet und Abendessen

- Stadtführungen in Amsterdam, Edinburgh und Glasgow

- Besuch/Eintritt Dunrobin Castle

- Schifffahrt zu den vorgelagerten Inseln der Hebriden

- Besuch/Führung Whisky-Destillerie

- Picknick, Kaffee und Kuchen

- detailliertes Roadbook und Straßenkarte

- Reiserücktrittskostenversicherung

- Reiseleitung Rainer und Ute Klink und wie immer einiges mehr...

Ihr Reisepreis:

Zwei Personen im Doppelzimmer: 2.490,- Euro pro Person (inkl. aller Steuern und Gebühren), Einzelzimmerzuschlag: EUR. 420,--

Veranstalter der Reise ist die KM Reisen GmbH, Bahnhofstr. 15, 72116 Mössingen, Geschäftsführer: Rainer Klink, eingetragen unter HRB 1338 beim HR Tübingen

Infos unter Telefon 07 11/182 23 55, E-Mail: reise@motorklassik.de

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