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24h-Rennen Nürburgring 2008

Motor Presse Team: Ausfallorgie

Foto: Jürgen Gebhardt 29 Bilder

In der Nacht wurde das Motor Presse-Team von technischen Defekten und leidvollen Ausfällen geplagt. Nur auto motor und sport-Chefredakteur Bernd Ostmann liegt beim Langstrecken-Klassiker noch souverän auf Kurs. 

25.05.2008 Christian Gebhardt Powered by

Doch auch ams-Chef Ostmann musste trotz schneller Zeiten vor allem in der Nacht hart kämpfen. Am Morgen liegt der blaue Werks-Scirocco mit der Nummer 116 zwar aussichtsreich auf Rang 34, der Ausfall der Servolenkung machte den nächtlichen Eifel-Ritt zu einer anstrengenden Wackelpartie. "Mal hat die Servolenkung funktioniert, dann wieder nicht. Nach vier Drehern des Autos während der Nacht haben die Mechaniker endlich die Servopumpe gewechselt. Jetzt läuft es wieder sehr gut, aber bis zum Ziel dauert es noch", erklärt Ostmann und bremst gleichzeitig verfrühte Euphorie auf eine Top-Platzierung.

Aus für Wassertheurer

Für sport auto-Redakteurin Anja Wassertheurer ist das Rennen hingegen vorzeitig beendet. "Ich bin von 22 bis 24 Uhr ins Auto gestiegen und trotz wechselhaften Wetterbedingungen mit abwechselnder Trockenheit und Regen lief es richtig gut. Ich konnte in meiner Klasse zwei Plätze gutmachen. Dann hat mein Teamkollege übernommen und nach zwei Runden waren wir draußen", beschreibt Wassertheurer die nächtliche Renn-Tragödie.

Bevor die sport auto-Redakteurin ihre Nachtfahrt antreten konnte, wurde das Team noch durch einen zwanzigminütigen Boxenstopp mit unplanmäßigen Schweißarbeiten zurückgeworfen. Später flog dann ein Teamkollege im Streckenabschnitt Wehrseifen ab. Da half dann auch kein Schweißen mehr. "Der Rahmen ist total verzogen und müsste erst einmal auf die Richtbank. Das war es leider."

Nicht wesentlich besser verlief die Nacht für Peter-Paul Pietsch. Zumindest rollt der Wochenspiegel-Porsche des Mitglieds der Geschäftsführung der Motor Presse Stuttgart wieder. "Das Auto ist komplett zusammengeklebt. Hoffentlich hält alles und wir kommen ins Ziel." Unfälle und technische Defekte (Öldruck- und Benzindruckprobleme) warfen den zu Beginn des Rennens kurzeitig in Führung liegenden Porsche GT3 mit der Nummer 24 auf Platz 52 zurück.

Pirelli TTs mit Problemen

Elf Plätze hinter Pietsch liegt derzeit AUTOStrassenverkehr-Redakteur Andreas Leue im Pirelli-Audi TT (Nummer 145). "Wir hatten auch Probleme in der Nacht. Durch die ausgefallene Servolenkung ist das Auto sehr schwer zu fahren." Nicht nur die fehlende Servo-Unterstützung plagte sein Team. Aussetzer im Teillastbereich führten zu einem längeren unplanmäßigen Boxenstopp, da die Zündkerzen am Audi TT getauscht werden mussten. "Wir hoffen, dass wir die Zielflagge sehen. Es kann bis zur letzten Sekunde viel passieren", zittert Redakteur Leue wenige Stunden vor Ende des Eifel-Marathons.

Die Hoffnung auf eine Zieldurchfahrt kann auto motor und sport-Volontär Christian Gebhardt bereits begraben. "Nach unseren Bremsproblemen lief der Wagen immer besser und wir waren richtig schnell, so ein Ende ist jetzt sehr bitter", erklärte Gebhardt bestürzt nach dem ein Teamkollege von ihm den Pirelli-Audi TT im Streckenabschnitt Klostertal in die Leitplanken setzte und irreparabel zerstörte. "Wir wissen noch nicht, ob es möglicherweise ein Komplett-Ausfall der Bremse war." Das Team mit der Nummer 144 hatte sich bis zur Morgendämmerung bis auf Position 47 vorgekämpft.

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