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MP3-Player

Eine Frage der Verbindung

Sie sind klein, handlich und können mehr Songs speichern als eine CD. MP3-Player sind auf dem Vormarsch. So lassen sie sich im Auto mit der Audioanlage verbinden.

12.01.2008

Die Zubehörindustrie hat sich sehr schnell auf den MP3-Player-Boom eingestellt. Mittlerweile gibt es verschiedene Arten, die kleinen Musikabspielgeräte im Auto mit der Soundanlage zu verbinden. Da ist für jeden Geldbeutel und Geschmack etwas dabei. Hier eine Übersicht der derzeit gängisten Arten am Markt.

FM-Transmitter

Sie sind nur mit einer Sendeleistung von maximal 50 nW (Nano-Watt) erlaubt und müssen über eine vierstellige CE-Nummer verfügen. Fast alle Geräte beziehen den Strom aus der Zwölf-Volt-Steckdose im Auto. Alternativ können die meisten auch über handelsübliche AAA-Batterien betrieben werden – das vermeidet Kabelsalat im Auto. Zudem gestaltet sich das Synchronisieren mit dem Autoradio in der Regel nicht schwierig. Bei der Fahrzeuganlage wird eine freie UKW-Frequenz gesucht. Diese stellt man auch am Display des kleinen Transmitters ein und verbindet ihn dann nur noch per Kabel mit dem Kopfhörerausgang des MP3-Players. Die Musiksignale werden in FM-Signale umgewandelt und vom Empfangsteil des Autoradios verarbeitet. Die Tonqualität ist akzeptabel, hängt aber auch von der Qualität des Gerätes ab. Die Entfernung zur Empfangsteil des Radio spielt ebenfalls eine Rolle.

Adapter-Kassette

Wer noch ein Kassetten-Radio im Auto verwendet, kann auch über die so genannte Adapter-Kassette MP3-Spieler anschließen. Sie sind mit einem Kabel für den Kopfhörerausgang. versehen. Diese günstige Lösung liefert in Sachen Klang passable Leistungen. Entsprechende Adapter gibt es sogar im Baumarkt schon ab acht Euro.

AUX-Anschluss/Line-In

Die Tonqualität kann sich bei dieser Variante hören lassen. Verfügt das Autoradio über eine AUX-Buchse auf der Rückseite, kann ein Cinch-Kabel angeschlossen werden. Diese Lösung wird ab 25 Euro angeboten. Ein reichhaltiges Sortiment für verschiedene Fahrzeuge hat die Firma Audiotechnik Dietz im Programm (www.dietz.biz). Neuere Autoradios verfügen bereits auf der Vorderseite über einen Line-In-Anschluss, an dem sich per Cinch-Kabel ohne Aufwand ein MP3-Player anschließen lässt. Beim Toyota Aygo, Peugeot 107 oder dem Citroen C1 ist diese Lösung am Werksradio zu finden.

Fahrzeugspezifische Anbindungen

Bisher gibt es diese Lösungen von verschiedenen Anbieter nur für den Apple iPod. Alpine, JVC, Pioneer oder Kennwood bieten für einige ihrer Produkte Adapter an (etwa 100 Euro), mit denen sich der MP3-Player über das Autoradio steuern lässt. Das verspricht auch der iceLink Plus von Dension (ab 150 Euro). Sein Vorteil: Mit ihm kann der iPod an viele Radios angebunden werden – selbst an die Werks-Soundanlagen der Autohersteller. Auch ein Großteil der Fahrzeugbauer hat bereits Anbindungen für den iPod im Programm. Um die 200 Euro kosten die optional erhältlichen Ausstattungen. Fiat und VW bieten auch Besitzern anderer MP3-Player Integrationsmöglichkeiten im Fahrzeug.

Bluetooth-Adapter

Viele MP3-Playern lassen sich auch kabellos an das Autoradio anschließen. Dazu benötigt man Bluetooth-Adapter, die das spezielle Übertragungsprotokoll A2DP unterstützen. Entsprechende Produkte gibt es bereits am Markt wie zum Beispiel den „iPhono Plus“ von der taiwanesischen Firma Bluetake (46 Euro, www.luxta.de) oder dem Audiogateway von Anycom (www.anycom.com), der im Internet für rund 60 Euro angeboten wird. Beide Geräte werden per Klinkenstecker an den Kopfhörerausgang des Players gestöpselt und übermitteln die Musiksignale drahtlos. Damit das Fahrzeugradio die Songs abspielen kann, ist noch ein entsprechender Empfänger nötig. Hier bietet sich das Interface „Audio music“ von Funkwerk Dabendorf für 98 Euro (www.funkwerkdabendorf.de) oder der Bluelino von Lintech für 95 Euro an (www.lintech.de), die über die AUX-Buchse mit dem Radio verbunden werden. Ein komplettes Bluetooth-Set bestehend aus Sender und Empfänger namens Car-Kit Blue gibt es ab 139 Euro bei Maxxcount (www.maxxcount.de). Die Übertragung der Lieder klappt mit Adaptern sehr gut und auch die Tonqualität kann sich hören lassen.

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