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Nach Suizid

Renault im Visier des Staatsanwalts

Foto: ams

Die französische Staatsanwaltschaft hat nach der dritten Selbsttötung eines Arbeiters eine Untersuchung der Arbeitsbedingungen in einem Renault-Werk eröffnet. Nach verschiedenen Medienberichten gehe die Staatsanwaltschaft möglichen Schikanierungen nach.

22.02.2007

Zuletzt hatte sich ein 38-jähriger Familienvater Raymond D. aus der Nähe von Paris das Leben genommen und in einem Abschiedsbrief Probleme auf der Arbeit genannt.

Er arbeitete, wie zwei andere Suizid-Opfer auch, im ultra-modernen Entwicklungszentrum "The Beehive" (Abteilung Automobildesign) in Guyancourt in der Nähe von Paris.

Abrechnung mit dem Management?

Bereits vor drei Wochen haben die angestellten des Werkes einen Schweigemarsch im Gedenken an zwei weitere Suizid-Opfer aus dem Januar 2007 und dem Oktober 2006 veranstaltet. Ein Angestellter hatte sich damals aus dem 5. Stock eines Werkgebäudes gestürzt, ein weiterer Mitarbeiter ertrank, als er sich von einer nahegelegenen Brücke stürzte. Er hinterließ auf seinem Computer eine "Abrechnung mit dem Management", so wird ein Gewerkschafter zitiert.

Aus Gewerkschaftskreisen heißt es, das Management habe mit Schikanen auf öffentliche Kritik von Angestellten und Arbeitern reagiert. Renault sieht nach eigenen Angaben keine Verbindung zwischen den Selbstötungen und den Arbeitsbedingungen.

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