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Nachfrage nach Elektroautos

Große Koalition plant finanzielle Förderung

Die Bundesregierung will den Verkauf von Elektroautos fördern. Foto: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Die künftige Bundesregierung plant, mit Billigkrediten der KfW-Förderbank den Kauf von Elektroautos zu fördern. Damit greift die große Koalition einen zwei Jahre alten Vorschlag der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) auf.

12.12.2013 auto motor und sport

Der Verkauf von Elektroautos verläuft nur schleppend. Dem Kraftfahrtbundesamt zufolge waren 2013 lediglich 7.114 Fahrzeuge mit elektronischem Antrieb auf deutschen Straßen unterwegs. Das ehrgeizige Ziel von einer Million Elektroautos scheint derzeit äußerst unrealistisch. Um den Verkauf anzukurbeln, möchten Union und SPD in Zusammenarbeit mit der stattlichen Förderbank KfW zukünftig Billigkredite auf umweltfreundliche Wagen gewähren, heißt es im neuesten Entwurf des Koalitionsvertrages. Weitere Details sind noch nicht geklärt, etwa wie hoch die Zinssätze oder die maximale Höhe des Kredites ausfallen.

Große Koalition greift älteren Vorschlag auf

Gänzlich neu ist die Idee des Billigkredites zur Förderung der Elektromobilität nicht. Bereits 2011 gab es von der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) den Vorschlag, mithilfe der KfW ein Förderprogramm auf die Beine zu stellen. Das Modell sah einen Kredit von 30.000 Euro mit einem Zinssatz von maximal 2,5 Prozent vor.

Weitere verkaufsfördernde Maßnahmen geplant

Neben dem Kredit sind weitere Maßnahmen zur Förderung des Verkaufs von Elektroautos in Planung. So soll beispielsweise die Ladeinfrastruktur für batteriebetriebene Wagen und für Wasserstoffautos soll ausgebaut werden. Darüber hinaus möchte der Bund eine Vorbildfunktion ausüben und den Fuhrpark auf E-Fahrzeuge umstellen.

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