Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Nase vorn

Citroën C4 mit Spurassistent und Duftspender

Foto: Citroen 16 Bilder

Auf dem Pariser Autosalon im Herbst debütiert der Citroën C4 als viertürige Schrägheck-Limousine und zweitüriges Coupé. Der Nachfolger des Xsara ist das erste Serienauto mit optionalem Spurhalte-Assistent und serienmäßigem Wunderbaum.

14.07.2004

Der neue Golf-Konkurrent C4 basiert technisch auf dem Schwestermodell Peugeot 307. Von dem übernimmt er die Radaufhängungen sowie Motoren und Getriebe. Die Abmessungen weichen nur unwesentlich von denen des Vorgängermodells Xsara ab, dem in Deutschland nur ein Mauerblümchen-Dasein beschert war. Selbst in besten Zeiten konnte Citroën hierzulande gerade mal 15.000 Einheiten absetzen. Das soll sich ab Ende Oktober/Anfang November, wenn der C4 zu den Händlern rollt, ändern.

Das Design beider Modellvarianten (cw-Wert 0,28) orientiert sich innen wie außen wieder mehr an Linien, die für die Extravaganz der Marke Citroën typisch sind. Der Zweitürer wirkt fließend, gestreckt und dynamisch. Das Heck ist großzügig verglast und trägt als Krönung einen großen Spoiler. Die Silhouette des Viertürers erscheint runder und etwas konservativer, lässt in ihrer Zurückhaltung mehr Eleganz als das Coupé durchschimmern.

Kombi-Instrument mit natürlicher Kontrastregelung

Das Interieur setzt völlig neue Akzente. Die Tasten am Multifunktionslenkrad sind in die Nabe des Volants integriert. Diese Nabe bleibt auch beim Schwenken des Lenkradkranzes - das Lenkrad ist höhen-wie tiefenverstellbar - stets in der gleichen Position. So bleibt nach Citroën-Meinung der Airbag stets optimal zum Körper des Fahrers ausgerichtet. Der digitale Drehzahlmesser, dessen Display je nach Tourenzahl die Farbe wechselt, befindet sich als einziges Instrument direkt hinter dem Lenkrad.

Das ebenfalls digitale Kombi-Instrument (Tachometer, Tankuhr, Kühlmitteltemperatur) ist mittig auf dem Armaturenbrett platziert. Die Informationen werden auf einer von Umgebungslicht durchfluteten Membran angezeigt, deren Kontrast sich bei einfallender Sonne verstärkt und bei Abdunklung reduziert. Darunter befindet sich ein großer Farbmonitor für Bordrechner, Navigations- und Audiosystem. Als Option ist auch ein integriertes Telefon lieferbar.

Offensichtlich angeregt durch den millionenfachen Absatz duftender Wunderbäume im Zubehörhandel hat Citroën beim C4 einen Parfümspender eingebaut. Der Kunde kann beim Händler unter neun verschiedenen Geruchssorten wählen. Die entsprechende Aroma-Kartusche wird in einen Schlitz neben den mittleren Lüftungsgittern geschoben - die Intensität des Geschmacks lässt sich stufenlos über das Rändelrad an den Ausströmen regeln.

Spurtreue dank Vibrationsalarm

Wichtiger erscheint jedoch die Sicherheitsausstattung des C4. ESP ist serienmäßig, und als Extra (Aufpreis steht, wie die Kosten für das Auto selbst noch nicht fest) wird für den Xsara-Nachfolger als erstes Serienauto überhaupt ein Spur-Assistent angeboten. Er stammt vom französischen Zulieferer Valéo und erkennt über Infrarot-Sensoren, ob das Auto unbeabsichtigt die gestrichelten oder durchgehenden Fahrbahnmarkierungen überquert. Sollte dies der Fall sein, wird der Fahrer durch Vibrationen auf der entsprechenden Seite seines Sitzes gewarnt. Unter 80 km/h und bei Betätigung des Blinkers während des Spurwechsels wird der Vibrationsalarm allerdings unterdrückt, damit der Fahrer bei ordnungsgemäßen Manövern und auch beim Kolonnenspringen im Stadtverkehr vom System in Ruhe gelassen wird.

Die technischen Ambitionen des C4 werden auch von anderen erhältlichen Features untermauert: mitlenkende Bi-Xenon-Scheinwerfer, Geschwindigkeitsregelanlage mit zusätzlicher Limitfunktion bei ausgeschalteter Automatik sowie eine automatische Reifendruck-Überwachung finden sonst meist nur in klassenhöheren Autos Verwendung.

Die Motorisierung indes bewegt sich auf Normal-Niveau. Zur Wahl stehen fünf Benziner vom 1.4i 16V mit 88 PS bis hin zum 2.0i 16V mit 177 PS sowie drei HDI-Turbodiesel mit 90 bis 136 PS. Alle Triebwerke erfüllen die Euro-4-Abgasnorm. Die beiden stärkeren Diesel sind serienmäßig mit Rußpartikelfilter ausgerüstet.

Als Kombi wird es den C4 nicht geben. Der Xsara Break wird deshalb noch eine Weile lang weitergebaut. Die Rolle des Raumfahrzeugs soll künftig verstärkt der Kompakt-Van Picasso spielen, dessen nächste Generation 2006 kommt und die dann in zwei unterschiedlichen langen Ausführungen mit bis zu sieben Sitzplätzen zu haben sein wird.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Autokredit berechnen
Anzeige