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Galileo verdrängt GPS

Foto: dpa

Das geplante europäische Satellitensystem Galileo wird dem heutigen US amerikanischen Global Positioning System (GPS) als Navigationshilfe in Autos, Taschencomputern und Handys in den nächsten zehn Jahren den Rang ablaufen. Zu dieser Einschätzung gelangt die Beratungsgesellschaft Eurospace, in einem aktuellen Report.

04.10.2006

Die Hersteller von Navigationssystemen sind nach Erkenntnissen von Eurospace bereits intensiv mit der Entwicklung von Galileo-Geräten befasst. Zunächst sind zwar für eine Übergangszeit Systeme geplant, die sowohl GPS als auch Galileo unterstützen sollen. Allerdings werden sich binnen kurzer Zeit reine Galileo-Geräte zügig am Markt durchsetzen, weil diese präziser navigieren, kleiner sind, weniger Strom verbrauchen und mit einer Reihe von Zusatzdiensten aufwarten können.

Laut Experten-Umfrage zum Eurospace-Report 2006 sind beinahe zwei Drittel (64 Prozent) der Fach- und Führungskräfte aus der Luft- und Raumfahrtbranche fest davon überzeugt, dass das Galileo-Satellitennetz Ende 2010 planmäßig betriebsbereit sein wird. Über die Hälfte (56 Prozent) der Fachleute gehen dementsprechend davon aus, dass sich Galileo schon in weniger als fünf Jahren auf die Überholspur begeben wird, um GPS als führende Navigationsbasis abzulösen. Beinahe drei Viertel (73 Prozent) der Experten erwarten die Ablösung von GPS durch Galileo bei der zivilen Nutzung binnen zehn Jahren nach dem Galileo-Start.

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