Das sagte Marketingkoordinatorin Jessica Wagner zum Auftakt der Elektronikmesse IFA (29.8.-3.9.) in Berlin. Wer zum Beispiel einen "Schleichweg" kennt, der schneller als die vom Navi vorgeschlagene Route zum Ziel führt, kann diesen über ein Internetportal der Nutzer-Community zur Verfügung stellen. Wollen Autofahrer diese Tipps bei der Wegführung berücksichtigen, können sie neben dem Modus schnellste, kürzeste oder ökonomischste Route auch das Navigationsprofil "schlaueste Route" wählen, sagte Wagner. Um Missbrauch oder Fehler auszuschließen, würden die vorgeschlagenen Strecken zunächst überprüft.
Falk F10 ab Oktober erhältlich
Der Hersteller plant, nach dem gleichen Muster auch sogenannte Points of Interest (POIs), die in dem im Gerät integrierten Stadtführer vermerkt sind, der Community zu öffnen. Wer also einen "Insider-Tipp" für eine neue Sehenswürdigkeit oder ein Restaurant in einer Stadt kennt, soll künftig auch diesen dem Datensatz hinzufügen können. Das neue Navigationsgerät F10 ist ab Oktober für 399 Euro im Handel erhältlich.
Weitere Varianten des Merian Scout Navigators
Merian Scout bietet seinen Navigator in weiteren Varianten an. Von Mitte September an ist das portable Navigationsgerät mit multimedialem Städte- und Reiseführer neben einer Premium- auch in einer Compact- und Individual-Ausführung erhältlich. Die Varianten unterscheiden sich in der Hardware, im Funktionsumfang und im Preis, teilte das Unternehmen zum Auftakt der IFA mit.
Identisch ist bei allen drei Geräten jedoch das aktuelle Kartenmaterial, das 41 europäische Länder abdeckt. Der P-Navigator wird als am umfangreichsten ausgestattetes Topmodell zu Preisen ab 799 Euro verkauft und besitzt einen vorinstallierten Reise-Guide für Deutschland, Österreich und Schweiz mit mehr als 50.000 Reiseinformationen in Bild, Text und Ton. Dazu gibt es mehr als 50 Stunden professionell vertonter Hörspiele zum Beispiel zu den Sehenswürdigkeiten oder zur Geschichte einer Stadt. Ein Sprachführer und eine Vorlesefunktion sind ebenfalls enthalten.
Im C-Navigator für mindestens 599 Euro deckt der Reise-Guide nur Deutschland ab. Beim I-Navigator wiederum lässt sich der Umfang des Reise-Guides nach individuellen Wünschen zusammenstellen.
TomTom-Navis gehen online
TomTom bringt zum Jahresende die nach eigenen Angaben ersten online-fähigen Navigationssysteme auf den Markt. Die Geräte GO 940 Live und GO 740 Live besitzen ein integriertes GPRS-Modem, mit dem unterwegs per Mobilfunkverbindung aus dem Internet für die Wegführung relevante Daten abgerufen werden. Neben aktuellen Stau-, Verkehrs- und Routeninformationen ließen sich über den Live-Dienst aber auch Wetterberichte sowie über Google lokale Suchen zum Zielort abfragen.
Als Mobilfunkpartner für den neuen Live-Dienst ist der Netzbetreiber Vodafone mit im Boot. Der Dienst ist während der ersten drei Monate nach Erwerb des Navigationsgerätes kostenlos. Anschließend werden pro Monat 9,95 Euro fällig. Freigeschaltet ist der Dienst vorerst allerdings nur für Deutschland. Die neuen Geräte sollen zum Weihnachtsgeschäft zu Preisen ab 349 Euro erhältlich sein.






