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Navigationsradio nachrüsten

So gut wie ab Werk?

Navigationsradio einbauen, VW-Radio RCD 300 Foto: Beate Jeske 13 Bilder

Beim Neuwagen hat man die Wahl, beim Gebrauchten nur bedingt: Wer statt des Standardmodells ein Navigationsradio möchte, muss nachrüsten. Wir haben es für Sie ausprobiert.

05.05.2014 René Olma Powered by

Große Farb-Touchscreens, Navigationsfunktion, Freisprecheinrichtung, zentrale Infozentrale und Schnittstelle für iPhone und Co.: Moderne Navigationsradios können eine Menge, sind aber ab Werk meist sehr teuer. Folglich stehen die Chancen, ein solches Gerät in einem Gebrauchtwagen zu finden, schlecht. Da bleibt oft nur die Nachrüstung.

Doch womit? Neben der Option, ein Originalradio zu erwerben, bleibt der freie Markt. Hier findet sich eine Fülle an Geräten. Allerdings fügen diese sich nur selten auch optisch in die neue Umgebung ein und wirken oft wie Fremdkörper.

Navigationsradio von Zenec

Die Geräte von Zenec (www.zenec.de) sind da Ausnahmen: Die Baureihe E-Go umfasst Navigationsradios, die perfekt auf das Werksdesign des Fahrzeug-Cockpits abgestimmt sind und sich zudem problemlos einbauen lassen sollen. Wir haben es mit dem Modell Z-E20 14M (Preis: rund 700 Euro) ausprobiert, das für Volkswagen-Modelle konzipiert ist.

Das Nachrüstgerät bietet neben dem Radiotuner eine Navigationsfunktion, einfachen Anschluss von iPod und iPhone sowie eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Gesteuert wird das Zenec per Touchscreen oder alternativ über die Lenkradtasten – soweit vorhanden. Außerdem kann das Display auch die Funktion der Klimaautomatik anzeigen, wenn diese von der Fahrzeugelektronik geliefert wird. Und auch mit einer bei Zenec erhältlichen Rückfahrkamera arbeitet das System zusammen. In unserem Fall ließ sich das mangels Kamera allerdings nicht überprüfen. Getestet wurde der Einbau an einem VW Golf Plus, Baujahr 2006.

Grundsätzlich geht die Montage leicht von der Hand. Am aufwendigsten entpuppt sich das Verlegen der Kabel für Mikrofon und GPS-Antenne. Wichtig: Die Batterie muss abgeklemmt werden, da sonst Fehlermeldungen – etwa beim Ausbau der Kontrollleuchte für den Beifahrerairbag – ausgelöst werden. Ein wenig knifflig ist zudem der Ausbau der Originalblende, da sie von vielen Plastiknasen und Metallklemmen gehalten wird. In zwei bis drei Stunden sollten aber auch Laien die Arbeit schaffen.

Software-Update und Navigation

Für jedes Zenec-Gerät gibt es kostenlos ein 30-Tage-Update. Nach der Registrierung auf der Homepage kann man kostenlos die Software Naviextras Toolbox herunterladen und dann die neuesten Kartendaten auf der mitgelieferten SD-Karte installieren. Nach Ablauf der 30-Tages-Frist kostet ein Einzel-Update rund 40 Euro, ein Jahresabo mit bis zu vier Updates rund 50 Euro. Ebenso lassen sich diverse kostenpflichtige Extras kaufen. Die Bandbreite reicht von weiterem Kartenmaterial (Osteuropa-Satz: rund 50 Euro), einer Anzeige von "Gefahrenpunkten", also Radarfallen (rund 20 Euro), über dreidimensionale Darstellung (rund 20 Euro) bis zu einer TMCPro- RDS-Funktion (rund 50 Euro).

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